Mi., 19.10.2016

Neue Asphaltschicht – neuer Radweg B 58: Baustelle wandert weiter

Damit soll es in Kürze vorbei sein: Nachdem der Gussaphalt auf der Brücke liegt, wandert die Baustelle weiter stadtauswärts.

Damit soll es in Kürze vorbei sein: Nachdem der Gussaphalt auf der Brücke liegt, wandert die Baustelle weiter stadtauswärts. Foto: Ulrich Gösmann

Ahlen - 

Weiter geht‘s mit 800 Metern Fahrbahnsanierung auf der B 58 – und der Schaffung eines neuen Radweges in Richtung Drensteinfurt

Von Ulrich Gösmann

Die Brückenbauarbeiten auf der B 58 am Stadtausgang in Richtung Drensteinfurt sind so gut wie beendet, die Bundesstraße wird aber Baustelle bleiben. Wenn auch in stark veränderter Form. Der Landesbetrieb Straßen.NRW schwenkt um – von der Brücke auf die Fahrbahn.

„Schon in den nächsten Stunden“ , so Sprecher Josef Brinkhaus, werde die bisherige Verkehrsregelung mit einspuriger Führung und Ampelsteuerung zurückgenommen und in einem fließenden Prozess eine neue Ausschilderung installiert. Der Verkehr soll dann aber weitestgehend ohne Ampelschaltung beidseitig fließen können. Der Landesbetrieb gibt 800 Metern Fahrbahn zwischen Ortseingangsschild und Abzweig Prozessionsweg einen neuen Zuschnitt. Die Deckensanierung dürfte weniger von öffentlichem Interesse sein als die Schaffung eines neuen Rad- und Gehweges. Er soll bis zur Gärtnerei Schulze Eckel führen und dann auf den Prozessionsweg münden. Über eine Querungshilfe in Höhe der Gärtnerei werden Radfahrer aus der Zuckerort-Siedlung sicherer über die stark frequentierte Bundesstraße geführt. Eine weitere Insel entsteht in Höhe des Ortseingangs. Damit bietet sich eine Alternative zur Brückenunterführung am Richterbach, die bei Starkregen für Radfahrer und Fußgänger oftmals unpassierbar ist.

Letzte Arbeiten auf der Richterbach-Brücke.

Letzte Arbeiten auf der Richterbach-Brücke. Foto: Ulrich Gösmann

Der neue Rad- und Gehweg wird eine Breite von 2,50 Meter haben und mit einem 1,75 Meter breiten Grünstreifen von der acht Meter breiten Bundesstraße getrennt sein. Vorab wird an den Fahrbahnrändern übergangsweise verstärkender Asphalt eingebaut, um den Verkehr beidseitig stabil an der Baustelle vorbeiführen zu können. Brinkhaus: „Ohne können wir es nicht machen. Sonst müssten wir halbseitig sperren. Und eine Vollsperrung wollen wir auch nicht.“ Selbstredend werde der Asphalt zum Ende der Arbeiten wieder rausgenommen. Angepeilter Termin: Mitte Dezember.

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m Moment laufen bei uns Überlegungen, ob wir bis zur großen Kreuzung gehen.

Josef Brinkhaus

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Eigentlich sollte die Baustellenreise des Landesbetriebs über die B 58 dann beendet sein. Die hatte im Sommer auf der Beckumer Straße begonnen und in den Ferien die Ring-Kreuzung an der Warendorfer Straße erreicht. Ein Ingenieurbüro sei jetzt damit beauftragt worden, die Querschnittumgestaltung noch weiter stadteinwärts zu planen, lässt Josef Brinkhaus aufhorchen. Die roten Streifen für Radfahrer, die seinerzeit provisorisch auf der Kapellenstraße aufgetragen worden seien, sollen zu „vernünftigen“ Geh-und Radwegen umgestaltet und mit Hochborden abgegrenzt werden. Brinkhaus: „Das wird zur Zeit geplant.“

Aber auch noch mehr: Stadtauswärts soll der neue Rad- und Gehweg nach ganz aktuellen Überlegungen nicht am Prozessionsweg enden, sondern erst einen Abzweig weiter an der L 811, über die es zum Hof Schulze Rötering nach Sendenhorst geht. „Im Moment laufen bei uns Überlegungen, ob wir bis zur großen Kreuzung gehen“, lässt der Straßen.NRW-Sprecher das Ergebnis noch offen. Eine Nachricht sind die Gedankenspiele aber schon jetzt wert.

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