So., 19.03.2017

Verein zieht positive Bilanz „Rennbahn der großen Quoten“

Zufriedene Gesichter: Die Bilanz des Vorstandes des Rennvereins fiel überaus positiv aus. Kein Wunder, wurden beim Renntag 2016 doch rund 4500 Besucher auf der Rennbahn im Drensteinfurter Erlfeld gezählt.

Zufriedene Gesichter: Die Bilanz des Vorstandes des Rennvereins fiel überaus positiv aus. Kein Wunder, wurden beim Renntag 2016 doch rund 4500 Besucher auf der Rennbahn im Drensteinfurter Erlfeld gezählt. Foto: Jeschke/Beckmann

Drensteinfurt - 

4500 Besucher und ein Wettumsatz von 121 000 Euro: Das Fazit des Drensteinfurter Rennvereins fiel angesichts dieser Zahlen durchweg positiv aus.

Von Simon Beckmann

„Pferderennen in Drensteinfurt – immer ein Erlebnis“, blickte Klaus Storck, Vorsitzender des Stewwerter Rennvereins während der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Averdung am Sonntag auf den Renntag 2016 zufrieden zurück. Insgesamt waren rund 4500 Besucher zu der Veranstaltung gekommen.. „Damit haben wir an alte Zeiten anknüpfen können. Nur auf die anfänglichen Regenschauer hätte wir lieber verzichtet“, erklärte Storck. Es sei eine „rundum gelungene Veranstaltung“ mit einer „tollen Atmosphäre“ gewesen. Der Gesamtumsatz beim Renntag betrug rund 121 000 Euro.

Des Weiteren nutzte Storck die Gelegenheit um sich bei den zahlreichen Helfern zu bedanken: „Viele Personen tragen zum Gelingen des Renntages bei. Anders wäre das gar nicht möglich. Vielen Dank für euren Einsatz.“

Auch Detlef Orth, der sportliche Leiter des Vereins, zeigte sich mit dem Ablauf des Renntages 2016 ebenfalls sehr zufrieden. „In den zwölf Rennen hatten wir insgesamt 113 Starter“, berichtete er. Rekordverdächtig sei die hohe Zahl an Disqualifizierungen (45) im vergangenen Jahr gewesen. „Das hat dafür gesorgt, dass bei drei Rennen nur ganz wenige Starter ins Ziel gekommen sind“, bemerkte Orth. Woran das gelegen haben könnte, wisse man bis heute nicht. „Die Bahn war in einem guten Zustand“, so der sportliche Leiter weiter. Erfreulich sei, dass Drensteinfurt mal wieder die „ Rennbahn der großen Quoten“ gewesen sei. Zudem hätten wieder viele Rennsportfreunde aus Belgien, den Niederlanden sowie aus Berlin und Norddeutschland den Weg nach Drensteinfurt angetreten.

Der Renntag in diesem Jahr findet am 20. August statt. Die Verantwortlichen des Rennvereins setzen dabei wieder auf ein bewährtes Programm. Neu ist, dass es ein 13. Rennen geben wird. „Dafür haben wir noch keinen Hauptsponsor gefunden. Wer sich daran mit dem einen oder anderen Euro beteiligen möchte, kann sich gerne an uns wenden“, richtete sich Orth an die rund 80 während der Versammlung anwesenden Mitglieder. Eine weitere Änderung wird es bei den Rennpreisen geben: Der Zweitplatzierte erhält nun 500 Euro – vorher waren es 100 Euro weniger.

Um das ganze Jahr über im Gespräch zu bleiben und Werbung zu machen, hat sich der Rennverein außerdem dazu entschlossen, einen „Drensteinfurt Cup der Amateure“ bei jedem Renntag in Dinslaken anzubieten.

Im Vorstand bleibt alles beim Alten. Der zweite Vorsitzende Heinz Kuhlmann wurde einstimmig wiedergewählt. Auch Beisitzer Josef Reher behält seinen Posten. Zudem wurden die beiden Kassenprüfer Alfred Graf von Looz und Josef Waldmann für drei weitere Jahre gewählt.

„Die Stabilität eines Vereins spiegelt sich auch in der Mitgliederstruktur wieder“, sagte Klaus Storck zum Abschluss. Momentan zählt der Rennverein 618 Mitglieder. „Wir müssen sehen, dass auch junge Leute nachkommen. Vielleicht rührt jeder in seinem Freundes- und Bekanntenkreis mal die Werbetrommel für unseren Verein“, schlug er vor.

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