Mo., 17.04.2017

Feldbegehung in Walstedde Raps und Gerste gut entwickelt

Die Landwirte trafen sich zur Feldbegehung. Beraten wurden sie von Eiko Tjaden (kl. Bild, li.) und Bernhard Berkemeier.

Die Landwirte trafen sich zur Feldbegehung. Beraten wurden sie von Eiko Tjaden (kl. Bild, li.) und Bernhard Berkemeier. Foto: -sibe-

Walstedde - 

Im Mittelpunkt der Feldbegehung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Walstedde auf dem Hof von Dirk Krieter standen der Gesundheitszustand und die Entwicklung verschiedener Getreidesorten. Besonders mit dem Gedeihen von Raps und Gerste zeigten sich die Landwirte und die Pflanzenschutzberater sehr zufrieden.

Von Simon Beckmann

Der Gesundheitszustand und die Entwicklung von verschiedenen Getreidesorten standen im Mittelpunkt der traditionellen Feldbegehung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Walstedde am Donnerstag.

Neben Eiko Tjaden, Pflanzenbauberater bei der Agravis Raiffeisen AG, und Bernhard Berkemeier, Pflanzenbauberater bei der Raiffeisen Lüdinghausen, waren rund 20 Landwirte zum Hof von Dirk Krieter gekommen, um sich Felder mit Weizen, Gerste, Triticale, Hafer sowie Raps anzuschauen. Ebenso wurde der Ackerboden begutachtet.

„Dafür, dass wir im Herbst bei der Aussaat sehr schlechte Wachstumsbedingungen hatten, weil es so trocken war, haben sich der Raps und die Gerste gut entwickelt“, bilanzierte Berkemeier. „Momentan sind wir aufgrund des extrem warmen März und den guten Bedingungen sogar etwas im Stadium voraus“, fügte Tjaden hinzu. Trotzdem wäre es für die ganzen Getreidekulturen nicht schlecht, wenn sie bald etwas mehr Regen abbekommen würden. Zudem befinde sich die Maisaussaat momentan bereits in vollem Gange.

Verschiedene Krankheiten, mit denen die Pflanzen in diesem Jahr möglicherweise zu kämpfen haben, wurden bei der Feldbegehung ebenfalls thematisiert. „Bei Triticalen ist vermehrt Mehltau aufgetreten“, berichteten die beiden Pflanzenbauberater. Als Maßnahme dagegen empfehlen sie entsprechende Fungizide. „Der Gelbrost, der in den vergangenen Jahren öfter aufgetreten ist, zeigt sich dieses Jahr eher etwas verhalten“, erklärten Tjaden und Berkemeier. Das liege zum Teil daran, dass Sorten angebaut worden seien, die nicht so anfällig gegen diese Krankheit seien.

Im Anschluss ließen die Landwirte den Abend gemütlich ausklingen.

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