Fr., 14.07.2017

Ferienprogramm Die Spiele können beginnen

Alle Hände voll zu tun: Gemeinsam mit Jutta Hambrock packten die Praktikanten Till Hoppe und Lukas Bosse (v. li.) die Kisten für die Großaktionen „Halli-Galli“ und „Minilon“ zusammen.

Alle Hände voll zu tun: Gemeinsam mit Jutta Hambrock packten die Praktikanten Till Hoppe und Lukas Bosse (v. li.) die Kisten für die Großaktionen „Halli-Galli“ und „Minilon“ zusammen. Foto: Dietmar Jeschke

Drensteinfurt - 

Wochenlang haben sich Rüdiger Pieck und sein Team vorbereitet. Und das zum Schluss fast „rund um die Uhr“. Am Montag nun ist es wieder soweit: Mit der Großaktion „Halli-Galli“ startet in der Kardinal-von-Galen-Grundschule das Ferienprogramm. Erwartet werden zum Auftakt wieder mehrere Hundert Kinder.

Von Dietmar Jeschke

Die Kisten sind gepackt. Nun warten sie „nur“ noch darauf, abtransportiert zu werden. Jutta Hambrock hat die dazugehörige Liste in der Hand. Und Till Hoppe und Lukas Bosse packen mit an. Langeweile oder Kaffeekochen? Nein, damit hat das Praktikum, das die Sendenhorster Realschüler derzeit im Kulturbahnhof absolvieren, wahrlich nichts zu tun.

Im Gegenteil: Kurz vor den Sommerferien herrscht in den Büros von Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck und seiner Kollegin Meike Haverkamp sowie in den angrenzenden Lagerräumen hektische Betriebsamkeit. Denn schließlich muss bis zum Start der ersten Feriengroßaktion „Halli-Galli“ am kommenden Montag alles stehen. Und zwar nicht im Kulturbahnhof, sondern in der Grundschule. Das heißt: einpacken, Kisten schleppen, verladen, ausladen und auspacken. Unzählige Bälle, Seile, Holzklötze und andere Spielgeräte müssen bis zum Wochenende an den Windmühlenweg verfrachtet werden, wo am Montag wieder einige Hundert Kinder zum Auftakt des Ferienprogramms erwartet werden.

„Insgesamt wurden bisher 393 Kinder für das Ferienprogramm angemeldet – 200 Mädchen und 193 Jungen. Wir erreichen mit unseren Angeboten also beide Geschlechter gleichermaßen gut“, berichtet Rüdiger Pieck. Allein für die Spielstadt „Minilon“, die in der zweiten Ferienwoche stattfindet, wurden bislang 274 Kinder angemeldet. Und bei „Halli-Galli“, für das keine Anmeldung erforderlich ist, rechnet Pieck mit einer ähnlich hohen Zahl.

Dafür, dass trotz des riesigen Teilnehmerfeldes alles wie gewohnt „glatt“ über die Bühne geht, werden wieder rund 100 freiwillige Helfer sorgen, die sich gleichfalls in den vergangenen Wochen intensiv auf die verschiedenen Aktionen und Angebote vorbereitet haben.

„In diesem Jahr mussten wir keine Programmpunkte absagen, haben aber für einige Veranstaltungen noch Zusatzangebote ins Programm aufgenommen“, so Pieck, der zuletzt fast rund um die Uhr mit den Vorbereitungen beschäftigt war. „Bei so vielen Kindern und ,Teamern‘ ist reichlich zu organisieren“, sagt der Jugendpfleger.

Parallel liefen in den vergangenen Tagen auch die letzten Vorbereitungstreffen für die Helfer. So trafen sich etwa am Donnerstag die „Teamer“, die sich um die Randzeitenbetreuung bei „Minilon“ und „Halli-Galli“ kümmern, um die letzten Details zu klären. Und am Donnerstagabend absolvierten die „Junior-Teamer“ den obligatorischen Erste-Hilfe-Kurs. Während dessen hatte sich Rüdiger Pieck daran gemacht, die „Lonis“, die die Kinder für ihre Arbeit in „Minilon“ erhalten, zu drucken. „In aller Heimlichkeit“, so der Jugendpfleger. Denn schließlich hatten er und seine Mitstreiter es vor einigen Jahren schon einmal mit einem handfesten „Falsch-Geld-Skandal“ in der Spielstadt zu tun.

► Für einige Veranstaltungen des Ferienprogramms gibt es noch freie Plätze. Eine Übersicht dazu gibt es im Internet unter www.driwa.org und unter www.ortsjugendring-rinkerode.de.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5010715?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F127%2F