Mi., 13.09.2017

Studienreise nach Litauen Spannendes Litauen

Die Drensteinfurter Malteser-Gruppe stellte sich mit den Mitgliedern der litauischen Partnerorganisation vor der Bistumskirche in Kaisiadorys zu einem Gruppenfoto auf.

Die Drensteinfurter Malteser-Gruppe stellte sich mit den Mitgliedern der litauischen Partnerorganisation vor der Bistumskirche in Kaisiadorys zu einem Gruppenfoto auf.

Drensteinfurt - 

Eine Studienreise nach Litauen unternahm eine 23-köpfige Gruppe aus Drensteinfurt.

Während ihrer einwöchigen Studienreise nach Litauen gewann die 23-köpfige Malteser-Gruppe viele neue Eindrücke.

Ihr erster Weg führte die deutschen Gäste in die Stadt Kaisiadorys zu ihrer Partnerorganisation M.O.P.T. (Maltos Ordino Pagalbos Tarnyba), dem litauischen Malteser-Hilfsdienst. Dort traf die Reisegruppe auch auf die Fahrer des Hilfsgütertransports, der zwei Tage zuvor in der Wersestadt gestartet war.

In Kaisiadorys informierten sich die Teilnehmer über die Arbeit des M.O.P.T. sowie über die Zusammenarbeit von litauischen und deutschen MHD. An den folgenden Tagen standen ein Besuch der Hauptstadt Vilnius und die Besichtigung der Burganlage Trakai auf dem Programm. In Vilnius durfte dabei der Besuch des Wallfahrtsortes „Tor der Morgenröte“ mit der Ikone der Schwarzen Madonna nicht fehlen.

Um das Land besser kennenzulernen, begab sich die Gruppe zur litauischen Ostseeküste. Nach einem kurzen Aufenthalt in Palanga ging es nach Klaipeda. Von dort aus wurde ein Tagesausflug auf die Kurische Nehrung unternommen. Auf dem Rückweg nach Kaisiadorys machten die Ausflügler noch einen Abstecher zum Wallfahrtsort „Berg der Kreuze“ nahe der Stadt Siauliai, wo sich unzählige Kreuze, Kruzifixe und Rosenkränze über einen Hügel verteilen.

Zum Ende der Studienreise wurde es noch sportlich. Auf Fahrrädern erkundeten die Besucher Kaisiadorys und Umgebung. Des Weiteren stand noch der Besuch eines Kinderheimes in Paparciai an, das von den Maltesern aus der Wersestadt mit Hilfsgütern unterstützt wird. Im Freilichtmuseum Rumsiskes konnte ein Eindruck über das Leben der litauischen Bevölkerung in der Vergangenheit gewonnen werden.

Die Reise endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Bistumskirche in Kaisiadorys und einem gemeinsamen Abend mit den Gastgebern. Mit vielen neuen Eindrücken und bleibenden Erinnerungen traten die Teilnehmer nach einer Woche die Heimreise an.

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