Mi., 13.09.2017

Konzertreise nach China Shanghai, Wuhan und Peking

„Here We Stand“: Das sind (v.li.) Kai Hölscher (Drums, Vocals), Sascha Bregenhorn (Vocals, Guitar, Synthesizer) und Golo Meierhenrich (Bass, Vocals, Synthesizer).

„Here We Stand“: Das sind (v.li.) Kai Hölscher (Drums, Vocals), Sascha Bregenhorn (Vocals, Guitar, Synthesizer) und Golo Meierhenrich (Bass, Vocals, Synthesizer). Foto: Timo Bühring

Drensteinfurt - 

Bislang haben die drei Musiker von „Here We Stand“ ihren „Alternative Rock“ eher bei kleineren Events im Umland präsentiert. Doch das wird sich Ende September ändern. Die Gruppe begibt sich auf eine Konzertreise nach China. In Shanghai, Wuhan und Peking sind vier Auftritte geplant.

Von Stefan Flockert

Shanghai, Wuhan und Peking. Es klingt nach dem ganz großen Abenteuer. „Wir haben noch nie im Ausland gespielt. Noch nicht einmal in Holland“, gesteht Sascha Bregenhorn, Sänger der Rock-Band „Here We Stand“. Bislang haben die drei Musiker ihren „Alternative Rock“ eher bei Veranstaltungen wie der „Drensteinfurter Kneipennacht“ präsentiert. Die erste große Bandreise führt die Band jetzt dann aber gleich ins „Reich der Mitte“.

Auf die Idee gebracht, diese Tour zu unternehmen, wurde „Here We Stand“ durch die befreundete Band „The Ignition“ aus Tönnishäuschen, deren Sänger einen persönlichen Bezug zu Shanghai hat. „The Ignition“ selbst hat sich bereits fünf Mal in China vor großem Publikum präsentiert. Da sei die Idee geboren worden, dass es auch „Here We Stand“ – neben Bregenhorn gehören noch Golo Meierhenrich aus Ahlen und Kai Hölscher aus Unna dazu – mal ausprobieren könnte.

Gesagt, getan. Los geht es am 27. September, wenn der Flieger die Band von Düsseldorf aus ins Luftlinie 8861 Kilometer entfernte Shanghai bringt, wo während der zwölftägigen Reise das erste der vier Konzerte stattfinden wird. Eigentlich waren sechs Auftritte geplant, zwei davon sind aus unterschiedlichen Gründen kurzfristig gecancelled worden.

Auch wenn „Here We Stand“ bei den vier Konzerten, bei denen die Musiker fast ausschließlich selbst geschriebene englische Musik präsentieren werden, auch mal in einem 500 Gäste fassenden Club auftreten werden, ist nicht sicher, was finanziell am Ende übrigbleibt. „Gewinn werden wir wohl nicht machen“, weiß Sascha Bregenhorn. Aber darum gehe es auch gar nicht. „Wir machen das aus Spaß an der Freude. Die Erfahrung wird exorbitant anders zu allem anderen sein, das wir bislang gemacht haben“, sagt der Drensteinfurter. Trotzdem hoffen die drei Musiker natürlich, in Shanghai, Wuhan und Peking vor vollem Haus spielen zu können. Dazu könnte beitragen, hofft Bregenhorn, dass in der zwölftägigen Reisezeit seiner Band mehrere Feiertage liegen, weshalb die Chinesen wohl mehr Zeit hätten, Konzerte zu besuchen. Zum anderen hat „Here We Stand“ bei seinen Auftritten in Asien immer chinesische Vorbands. Und wenn diese bekannt seien, könnten sie helfen, die Locations zu füllen.

Auch wenn die Kollegen von „The Ignition“ mit ihrer Erfahrung bei der Planung der Reise geholfen haben, so ist die Reise für die drei Männer aus Drensteinfurt, Ahlen und Unna doch eine Tour mit unzähligen Unbekannten. „Keiner von uns spricht Chinesisch. Wir müssen uns überall allein zurechtfinden“, berichtet Bregenhorn. Mit dem Zug geht es von Shanghai nach Wuhan und nach Auftritt Nummer zwei weiter in die Hauptstadt der Volksrepublik. Gerade in Wuhan spreche kaum jemand Englisch, so Bregenhorn weiter. Da könne es mit der Verständigung schon mal spannend werden.

In Peking treffen die Jungs von „Here We Stand“, die vor 2015 Teil der Band „Ramrod“ waren, auf die Kollegen von „The Ignition“. Eigentlich wollten die beiden Gruppen vor ihrem gemeinsamen Heimflug zusammen ein Konzert geben. Doch dieses war eines der beiden, die dem Rotstift zum Opfer fielen.

Wenn die Band schon mal in China ist, darf natürlich ein zumindest kleines touristisches Programm nicht fehlen. Von Peking soll es zur zum Weltkulturerbe der Unesco zählenden „Chinesischen Mauer“ gehen. In der Hauptstadt selbst ist geplant, auf jeden Fall die „Verbotenen Stadt“ anzusteuern. Und viele Eindrücke von den Weiten des ostasiatischen Staates werden Bregenhorn und seine beiden Kollegen auf jeden Fall bei ihren Zugreisen von Shanghai nach Wuhan (800 Kilometer) und von dort nach Peking (1100 Kilometer) gewinnen.

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