Mo., 18.09.2017

KvG-Grundschule Gut und gesund

In der Historischen Stadthalle der Stadt Wuppertal durften Konrektorin Claudia Voß, die letztjährige Schülersprecherin Aimée Frank, Schulleiter Norbert Bolz und Schulpflegschaftsvorsitzende Melanie Krebs (oben, v. li.) den Preis in Empfang nehmen. Unter anderem wurde die Schule für die gelungene Integrationsarbeit (re.) geehrt.

In der Historischen Stadthalle der Stadt Wuppertal durften Konrektorin Claudia Voß, die letztjährige Schülersprecherin Aimée Frank, Schulleiter Norbert Bolz und Schulpflegschaftsvorsitzende Melanie Krebs (oben, v. li.) den Preis in Empfang nehmen. Unter anderem wurde die Schule für die gelungene Integrationsarbeit (re.) geehrt.

Drensteinfurt - 

Vertreter der Kardinal-von-Galen-Grundschule haben den Schulentwicklungspreis „Gute gesunde Schule“ in Empfang genommen.

Von Dietmar Jeschke

Gesunde Kinder – gesunde Schule? Nein, nicht unbedingt. Denn ein Lernort, an dem sich auch alle Beteiligten wohlfühlen und an dem das Lernen Spaß macht, verlangt nach mehr, als nach medizinisch gesunden Lehrern und Schülern. Das wissen auch die Verantwortlichen der Unfallkasse des Landes Nordrhein-Westfalen. Als sie vor etlichen Jahren den Schulentwicklungspreis ins Leben gerufen hatten, ging es ihnen entsprechend nicht nur um eine „gesunde“, sondern auch um eine „gute Schule“.

177 Bildungseinrichtungen hatten sich in diesem Jahr an dem Förderwettbewerb beteiligt. 44 von ihnen waren erfolgreich. Eine davon: die Kardinal-von-Galen-Grundschule. „Das ist schon eine tolle Bestätigung für das, was wir hier machen“, freute sich Schulleiter Norbert Bolz, der gemeinsam mit Konrektorin Claudia Voß, der Schulpflegschaftsvorsitzenden Melanie Krebs und der letztjährigen Schülersprecherin Aimée Frank nach Wuppertal gereist war, um den Preis in Höhe von 8090 Euro in Empfang zu nehmen.

Zuvor hatte sich die Schule einem umfangreichen Bewerbungs- und Prüfverfahren zu stellen, in dessen Mittelpunkt Lehrer und Schüler die Aspekte „Schulklima“, „Musik“ und „Flüchtlingsintegration“ gerückt hatten. Nach der überstandenen Vorrunde wurden die Einzelaspekte der jeweiligen Schwerpunkte detailliert beleuchtet. Dabei ging es etwa um die Kooperation der Grundschule mit der Musikschule und um die Arbeit des eigenen Schulorchesters, aber auch um die Organisation der „Starterklassen“ für junge Flüchtlinge sowie um die Schulprojekte für ein gutes Miteinander. „Die Messlatte lag schon ziemlich hoch“, erklärte Claudia Voß. Und das, so die Konrektorin weiter, vor allem für Schulen wie die ihrige, die schon einmal erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen hatte.

Am Ende hat sich die Mühe jedoch gelohnt. Was mit der Preissumme, die sich aus einem Sockelbetrag von 5000 Euro sowie aus zehn weiteren Euro pro Schüler zusammensetzt, passieren wird, ist noch offen. Denn schließlich, schmunzelte Claudia Voß, „unterliegen derartige Beschlüsse durchaus den demokratischen Grundregeln“. „Wir haben am Montag die nächste Schulpflegschaftssitzung. Und dann folgen noch die Schulkonferenz und das Schülerparlament. Und ich bin mir sicher, dass wir dabei viele tolle Ideen sammeln werden“, ist Norbert Bolz optimistisch.

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