Baumaßnahme an der L 851
Freie Fahrt für sechs Monate

Drensteinfurt/Sendenhorst -

Eigentlich sollte der Verkehr zwischen den beiden Nachbarstädten längst wieder rollen. Doch die Fertigstellung der Landesstraße 851 hat sich mehrfach verzögert. Bis zum 22. Juni sollen die Bauarbeiten nun aber tatsächlich abgeschlossen sein – hofft Straßen-NRW.

Samstag, 09.06.2018, 06:00 Uhr

Noch fehlen Deckschicht und Markierungen. Geplant ist dennoch, dass der Verkehr zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt am 22. Juni wieder fließen kann.
Noch fehlen Deckschicht und Markierungen. Geplant ist dennoch, dass der Verkehr zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt am 22. Juni wieder fließen kann. Foto: Dietmar Jeschke

Eigentlich sollte der Verkehr zwischen den beiden Nachbarstädten schon längst wieder in gewohnten Bahnen rollen. So sah es zumindest der zwischen Landesbetrieb Straßen NRW und ausführender Firma abgestimmte Bauzeitplan vor. Doch – wie bei etlichen anderen Großprojekten auch – ist im Fall der Landesstraße 851 noch ein wenig „Luft nach oben“ notwendig.

Konkret: Statt Ende Mai soll der Verkehr zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst nun am Freitag, 22. Juni, in gewohnter Form fließen. „Ich hoffe, dass es auch tatsächlich klappt“, erklärt Straßen-NRW-Projektleiter Peter Holz auf WN-Anfrage.

Dass die Arbeiten am ersten Teilabschnitt zwischen der Kreuzung der Landesstraße 585 in Richtung Albersloh und der Gaststätte Peters auf Sendenhorster Gebiet nun doch länger gedauert haben als kalkuliert, war nicht nur dem Winterwetter geschuldet. Sondern – wie berichtet – auch den notwendigen Nachbesserungen, nachdem Kontrollen ergeben hatten, dass der verbaute Schotteruntergrund nicht die richtige Körnung hatte. Deshalb war erst einmal „Nachsieben“ angesagt.

Aktuell laufen die letzten Arbeiten an der Deckschicht. Und auch die Markierungen sind noch nicht zu sehen. Zwei Wochen, in denen die Beschäftigten also noch allerlei zu tun haben.

Klappt es bis zum vorgesehen Stichtag, herrscht an der L 851 zumindest in Sachen Baulärm zunächst einmal Ruhe. Aber nicht lange. Denn der geplante zweite, rund 2,4 Kilometer lange Teilabschnitt zwischen der Gaststätte Peters und der Sendenhorster Ortsgrenze soll bereits Anfang 2019 angegangen werden.

Wie auch im ersten Abschnitt wird dieser Bereich dann komplett neu ausgebaut. Die rund acht Meter breite Fahrbahn wird durch einen 1,75 Meter breiten Streifen vom künftigen 2,50 Meter breiten Radweg getrennt sein. Die Ausschreibungen der Arbeiten, erklärt Peter Holz, laufen bereits. Geht es, wie geplant, Anfang 2019 los, dann wird eine Verbindung zwischen Sendenhorst und Drensteinfurt abermals für gut neun Monate lang nur über Umwege möglich sein.

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