Bürgerschützen ziehen Bilanz
„Das ganze Paket hat gepasst“

Drensteinfurt -

Brachiale Ritterschaukämpfe, aberwitzige Gauklereinlagen, eine „Wasserguillotine“, mittelalterliche Musik, eine Feuershow und vieles mehr: Das „Mittelalter Spektakel“, das die Stewwerter Bürgerschützen am Wochenende in den Schlosspark geholt hatten, zog rund 6000 Menschen an.

Dienstag, 12.06.2018, 06:00 Uhr

Besonders die nachgestellten Ritterkämpfe haben Groß und Klein begeistert. Insgesamt sind laut Bürgerschützen rund 6000 Besucher zum „Mittelalter Spektakel“ gekommen.
Besonders die nachgestellten Ritterkämpfe haben Groß und Klein begeistert. Insgesamt sind laut Bürgerschützen rund 6000 Besucher zum „Mittelalter Spektakel“ gekommen. Foto: Dietmar Jeschke/Simon Beckmann

Brachiale Ritterschaukämpfe, aberwitzige Gauklereinlagen, eine „Wasserguillotine“, mittelalterliche Musik, eine Feuershow und vieles mehr: Das „Mittelalter Spektakel“, das die Stewwerter Bürgerschützen am Wochenende in den Schlosspark geholt hatten, bot für die zahlreichen Zuschauer unzählige Attraktionen. Insgesamt hätten das Event rund 6000 Menschen besucht, ziehen die Organisatoren ein Fazit.

„Das ganze Paket hat gepasst. Es gab keinen Ärger, keine Unfälle und keine Verletzten, sondern eine friedliche Veranstaltung, die unsere Zielsetzung deutlich übertroffen hat“, bilanzierte Theo Scharbaum, Vorsitzender der Bürgerschützen. Auch die Schausteller seien zufrieden gewesen. „Besonders gefallen hat ihnen unser Schlossplatz. So einen tollen Ort haben die wohl nicht alle Tage“, ergänzte Scharbaum.

Dass im Endeffekt so viele Besucher in den Schlosspark geströmt waren, sei ebenfalls dem trockenen Wetter zuzuschreiben gewesen. „Es hätte uns deutlich schlimmer treffen können. Bei dem heftigen Schauer am Freitagmittag hat der eine oder andere aus dem Organisationsteam schon das Schlimmste befürchtet“, verriet der Schützen-Chef. So seien die „paar Tröpfchen“ am Samstagabend zu verschmerzen gewesen. „Der Samstag war zwar ziemlich warm, aber der Sonntag dafür optimal“, bemerkte der Vorsitzende.

Bedauerlich sei es laut Scharbaum gewesen, dass die Postkutsche entgegen der Ankündigung doch nicht nach Drensteinfurt gekommen sei. „Der Betreiber wollte im Schlosspark zu seinen Rundfahrten starten. Das konnten wir aus Sicherheitsgründen allerdings nicht zulassen“, berichtete er. Den vorgeschlagenen alternativen Startpunkt am Stadttor am Schlossbistro habe der Betreiber abgelehnt. „Wir hätten das ausgeschildert und darauf aufmerksam gemacht. Das wäre kein Problem gewesen“, äußerte sich Scharbaum dazu. Der Betreiber habe sich aber nicht darauf eingelassen.

Eine Wiederholung des mittelalterlichen Spektakels in naher Zukunft sei erst einmal nicht geplant. „Aber wer weiß, vielleicht ergibt sich das ja bei einer anderen Gelegenheit doch mal wieder“, so der Vorsitzende der „Bürger“ abschließend. 

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