Ferienprogramm startet
Ferienkids entern die Schule

Drensteinfurt -

Sechs Wochen Sommerferien stehen vor der Tür. Langeweile muss da aber nicht aufkommen. In Drensteinfurt stehen in den kommenden Tagen die Aktionen „Halli-Galli“ und „Minilon“ auf dem Programm.

Freitag, 13.07.2018, 20:00 Uhr

Traditionell beginnt das „Halli-Galli“-Programm am Montag mit der Aktion „Klötzchenbau“.
Traditionell beginnt das „Halli-Galli“-Programm am Montag mit der Aktion „Klötzchenbau“. Foto: Dietmar Jeschke

Endlich sind Ferien, überall im Land stehen die Schulen leer – sollte man denken. Nicht so in Drensteinfurt. Kaum ist der letzte Schultag vergangen, erfüllt schon wieder Kinderlachen das Gebäude am Windmühlenweg. Hunderte Mädchen und Jungen werden ab Montag Tag für Tag in die KvG-Grundschule pilgern, denn „Halli-Galli“ geht in die neunte Runde, kündigt die Stadtverwaltung das beliebte Ferienspektakel an.

Im Bereich „Spiel“ erwarten die Kinder an jedem Tag andere Angebote. „Die Woche startet am Montag mit dem Klötzchenbau und endet – das hat auch schon Tradition – mit dem Balladenspiel“, heißt es in der Mitteilung. Auch im Bereich „Sport“ steht täglich etwas anderes auf dem Programm: mal klassisch mit Ball- und Mannschaftsspielen, mal mit einer abenteuerlichen Gerätelandschaft. Im Bereich „Kreatives“ können die Kinder aus einer großen Zahl von Techniken wählen.

Die täglich wechselnde Tagesaktion hat das vor einigen Jahren in die dritte Ferienwoche ausgelagerte Hüttendorf ersetzt. Den „Halli-Galli“-Mittwoch haben die Veranstalter zum Mottotag auserkoren. Das Thema lautet „Beach“.

Randzeitenbetreuung

Das Programm endet täglich um 12.30 Uhr. Über Mittag betreute Kinder gehen dann gemeinsam zum Essen und werden bis 16 Uhr weiter beaufsichtigt. Seit dem vergangenen Jahr gibt es außerdem eine Randzeitenbetreuung, die vorab über das Ferienprogramm gebucht werden konnte.

Der Besuch bei „Halli-Galli“ ist für alle Kinder ab sechs Jahren offen. Anmelden muss man sich erst am Veranstaltungstag, dann wird auch die Teilnahmegebühr von drei Euro fällig.

„Halli-Galli“ eröffnet den Reigen großer Veranstaltungen im Sommerferienprogramm. „Vor einigen Jahren sah das alles noch ganz anders aus“, berichtet Stadtjugendpfleger Rüdiger Pieck. Damals beschränkten sich die Angebote auf eine Mixtur von Einzelveranstaltungen, angeboten von örtlichen Vereinen und Gruppen. „Diese Angebote gibt es – glücklicherweise – immer noch“, so Pieck. „Aber inzwischen gibt es noch mehr: Veranstaltungen für 100, 200 und sogar mehr als 300 Kinder, die den kleineren Veranstaltungen in Sachen Beliebtheit in nichts nachstehen.“ Die Spielstadt „Minilon“ etwa stelle sich Jahr für Jahr als der beliebteste Programmpunkt heraus – in allen drei Ortsteilen.

Win-win-Situation

Bewegung habe seinerzeit die Einführung der Offenen Ganztagsschule (OGS) ins Ferienprogramm gebracht. Auf der einen Seite ergab sich ein neuer Bedarf: Kinder mussten für drei Wochen in den Sommerferien betreut werden. Auf der anderen Seite entstanden neue Möglichkeiten: Hauptberufliche Pädagoginnen wurden mit dieser Aufgabe betraut. „Bis zur Idee, die neuen personellen Ressourcen mit dem freizeitpädagogischen Know-how der städtischen Kinder- und Jugendarbeit zu kombinieren, war es kein allzu großer Schritt mehr“, erinnert Pieck. Die Zusammenarbeit zwischen OGS und Kinder- und Jugendarbeit stelle sich als lupenreine Win-win-Situation dar.

Sowohl „Halli-Galli“ als auch „Minilon“ seien zudem so konzipiert, dass sich jüngere Jugendliche erstmals nicht als Teilnehmer, sondern als Mitarbeiter ausprobieren könnten. Bis zu 40 Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren – die Juniorteamer – dürfen mitarbeiten. Dafür sind sie in den Wochen vor den Ferien in Sachen Gruppenpädagogik und Erste Hilfe speziell geschult worden.

► Das komplette Programm von „Halli-Galli“ ist im Internet zu finden. 

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