Drensteinfurt
So., 29.08.2010
14-stündiger Kampf gegen das Wasser
|
|
Drensteinfurt - Freckenhorst, Vohren, Enniger und Beelen: Am Freitagnachmittag bot sich auf der Sendenhorster Straße eine „Feuerwehrleistungsschau“ der besonderen - und bis dahin wohl einmaligen - Art. Im Minutentakt trudelten Fahrzeuge aller Löschzüge aus dem Kreis Warendorf auf dem durch die Malteser vom Kreisverkehr bis zur Feuerwache abgesperrten Straßenabschnitt ein. Ihr Kommando: „Sammeln zum Hilfseinsatz im Kreis Steinfurt“. Dorthin führte am frühen Abend der Weg des langen Konvois mit Dutzenden Wehrleuten, die das Wochenende mit einer Nachtschicht begannen, um ihre völlig erschöpften Kameraden im Hochwassergebiet bei Auspumpen von Kellern und Gebäuden zu unterstützen.
Insgesamt machten sich 102 Wehrleute mit 18 Fahrzeugen aus dem Kreis Warendorf auf den Weg, heißt es in einer Pressemitteilung der Drensteinfurter Feuerwehr. Darunter waren auch 23 Helfer aus Drensteinfurt.
Unter der Leitung von Stadtbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann setzte sich der Konvoi um 17.50 Uhr in Richtung Heek in Bewegung. Im weiteren Verlauf wurde der Verband zum Bundeswehrdepot in Gronau-Epe verlegt. Zu den Schwerpunktarbeiten gehörten Deichsicherungsmaßnahmen, Wasser pumpen sowie Sandsäcke füllen und verladen. Vor Ort machten sich die Warendorfer Kreisbrandmeister Heinz Nordhoff und Michael Bernzen ein Bild der Lage.
Am Samstagmorgen wurde die Bereitschaft durch Personal des Kreises Coesfeld abgelöst, so dass der Verband nach über 14 Stunden abfahren konnte. Die letzten Fahrzeuge kehrten um 8.30 Uhr nach Drensteinfurt zurück.
|
|
Anzeige
InserierenWN-Jobs Anzeigen
Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland
