Drensteinfurt
Do., 02.09.2010
„Da bremst nicht ein Auto“
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Drensteinfurt - Nein, zufrieden sind sie mit der Umsetzung ihrer Ideen nicht. Am Mittwochabend traf sich die Stewwerter SPD-Fraktion auf dem Marktplatz, um die fertig gestellten Bremsfurten genauer unter die Lupe zu nehmen. Und schnell wurde dabei klar: Die Idee war gut, doch an der Umsetzung hapert es noch. „Da bremst nicht ein Auto“, brachte Fraktionsvorsitzender Reinhard Bünnigmann das Problem auf den Punkt. Nachbesserungen seien also dringend nötig.
„Wir haben damals dem Vorhaben zugestimmt, weil uns die Sicherheit der Kindergartenkinder am Herzen liegt. Auch sie sollen sicher den Marktplatz überqueren können. Und auf den Plänen des Städtebauers sah das alles auch noch super aus“, so Bünnigmann.
Bürgermeister Berlage hatte den Städteplaner Bernhard Gnegel aus Sendenhorst engagiert, um Pläne für das Projekt auszuarbeiten. Doch bei der Umsetzung sei nun einiges schief gegangen. „Mit den Furten wollten wir etwas Besonderes für die Stadt entwerfen, denn solche Erhebungen wie in den 30-er-Zonen gibt es überall“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Annette Mors. Doch an der Furt gegenüber der Sparkasse werde nur gebremst, weil durch die neu gepflanzten Bäume ein Engpass entstanden sei, den zwei Autos gleichzeitig nicht mehr passieren könnten. Der Engpass zwinge also die Autofahrer das Tempo zu drosseln, nicht jedoch die dafür eigentlich vorgesehene Furt. Und auch an der zweiten Furt gegenüber der LVM-Versicherung gebe es erhebliche Mängel an der Umsetzung der Pläne. „Die Furt ist nicht tief genug. Außerdem müssten noch zwei weitere Pfosten am Straßenrand weiter um die Kurve gebaut werden“, macht Bünnigmann klar.
Viel Geld wurde investiert, um die Bauarbeiten zu finanzieren. Die Sozialdemokraten fordern nun deutlich Nachbesserungen, damit der Bremseffekt, der mit den Furten erreicht wurde, auch endlich gegeben wird.
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