Drensteinfurt
So., 07.03.2010
Jiddischer Folk in der Alten Post
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Drensteinfurt - Zum vorerst letzten Mal erklangen in der Alten Post die Klänge traditioneller Folkmusik. Am Freitagabend stand das Abschlusskonzert der „Folk-live“-Reihe auf dem Programm. Und dieses Konzert war ein ganz Besonderes. Zum einen standen zwei Bands an einem Abend auf der Bühne. Zum anderen wurde, in Anlehnung an die „Woche der Brüderlichkeit“, jiddischer Folk gespielt.
Die „Woche der Brüderlichkeit“ beginnt am Sonntag und ist ein Zeichen der christlich- jüdischen Zusammenarbeit. „So ist es kein Zufall, dass heute jiddischer Folk gespielt wird“, sagt Rudolf Blauth von der VHS Ahlen bei der Begrüßung. Die rund 60 Zuhörer ließen sich von dem Duo Roswitha Dasch und Katharina Müther sowie von der Ahlener „Möttes Band“ begeistern. Jiddische Musik gibt es schon seit rund 3000 Jahren. Sie ist oft in Volks-, Klage- oder Hochzeitsliedern zu finden.
Die „Möttes Band“ trat in der Besetzung Axel Ronig, Thomas Gerullis, Jürgen Vogel und Reiner Jenkel auf. Die Gruppe gewann den WDR- Folkpreis. Auch das Frauenduo aus Freiburg und Bonn hat viel Erfahrung in Sachen Bühnenauftritte: Seit 1999 reist es durch Europa und trat unter anderem in Litauen, England, Israel und Russland auf.
Mit einigen Soli und einem gemeinsamen Auftritt bescherten die Musiker dem Publikum einen würdigen Abschluss der Konzertreihe.
Die „Folk-Live“-Reihe, die seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der VHS Ahlen veranstaltet wird, wird allerdings schon im Herbst eine Fortsetzung finden. „Am 8. Oktober haben wir die Folk-Band ,Four Mates zu Gast“, berichtete Gregor Stiefel, Leiter des Drensteinfurter Kulturamtes.
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