Drensteinfurt

Fr., 05.03.2010

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Kampf gegen Eis und Schnee

Bürgermeister Paul Berlage dankte den Bauhofmitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz in den zurückliegenden schneereichen Wochen.

Drensteinfurt - Endlich einmal ausschlafen konnten die für den Winterdienst eingeteilten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes am Donnerstag. Der Grund: Bürgermeister Paul Berlage hatte seine Mitarbeiter zu einem Frühstück im Bauhof eingeladen - als Dank und Anerkennung für den wochenlangen Kampf gegen Schnee und Eis.

Tatsächlich waren die 14 Männer des Streu- und Räumdienstes mit ihren Maschinen seit Mitte Dezember quasi im Dauereinsatz. Nicht einmal an Weihnachten oder Neujahr gab es eine Pause.

„Der Schnee hat wenig Rücksicht auf ihre Wochenenden oder auf die hohen Feiertage rund um den Jahreswechsel genommen. Sie mussten fast jeden Tag raus“, dankte Berlage seinen Leuten bei Kaffee und Brötchen.

Tatsächlich sind die Mitarbeiter des Bauhofes in der kalten Jahreszeit nicht zu beneiden. Schon um vier Uhr in der Früh beginnt von Anfang November bis Ende März der Arbeitstag für die beiden Gruppenführer der Winterdienstkolonnen. Zunächst wird geprüft, ob die Straßen glatt sind - und das waren sie in den beiden letzten Monaten fast immer. Dann heißt es, die Kollegen aus dem Schlaf „reißen“ und zum Winterdienst verpflichten. Nur eine knappe Stunde haben diese Zeit für Morgentoilette, Frühstück und Anfahrt. Dann ist Schichtbeginn. Schließlich müssen pünktlich um 7 Uhr die Straßen frei sein. Dann beginnt der Berufsverkehr, und der soll sicher zur Arbeit rollen. In diesem Extremwinter reichten die zwei Stunden allzu häufig nicht aus. Nacharbeiten wie beispielsweise der Abtransport der Schneemassen aus der Innenstadt haben ganze Arbeitstage in Anspruch genommen. Nicht selten ging der Dienst bis zum späten Abend oder bis in die Nacht hinein, wenn es tagsüber weiter geschneit hatte. Zwangspausen gab es nur an wenigen Tagen, an denen die Vorräte an Streusalz erschöpft waren und neues Salz wegen der hohen Nachfrage nicht lieferbar war.

„Ich hoffe“, so Berlage, „dass der Frühling nun bald Einzug hält und ihnen ihre verdiente Nachtruhe lässt.“


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