Drensteinfurt

Mi., 01.07.2009

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Marco Arndt ist neuer CDU-Chef

Gruppenfoto mit Landrat Dr. Olaf Gericke (7.v.r.): Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes ist für den Kommunalwahlkampf gerüstet.Fotos: (-sape-)
Von Sandra Peter

Drensteinfurt - Mit einem neuen Vorsitzenden an der Spitze schwört sich der CDU-Stadtverband auf den Kommunalwahlkampf ein. Dr. Marco Arndt übernahm bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend den Vorsitz von Dr. Kay Rentelmann, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte.

Einstimmig wurde Arndt von den rund 25 anwesenden Mitgliedern gewählt. „100 Prozent - das motiviert mich natürlich, gute Arbeit zu leisten“, so der neue Vorsitzende, der gleich die Marschrichtung für den Wahlkampf vorgab. „Wir müssen versuchen, unser Klientel, vor allem die Rentner und die Selbstständigen, zu motivieren, zur Wahl zu gehen. Und wir müssen die Jungwähler für die Ziele der CDU begeistern“, so Arndt.

Ab Mitte August gehe es in die „heiße Phase“ des Wahlkampfes: Dann sollen die Ratskandidaten jeden Jungwähler mit einem Brief persönlich anschreiben und für sich und ihre Vorhaben werben. Gleichzeitig soll der Wahlkampf der Union eng mit dem von Bürgermeister Paul Berlage vernetzt sein.

Die weiteren Ergebnisse der Vorstandswahl: Stellvertretende Vorsitzende bleiben Wilfried Voges, Theres Moddick und Heinz Budde, Schriftführerin ist Beate Abeln. Ihr Stellvertreter ist Hans Drüppel. Die Kasse führt Udo Baune, stellvertretende Kassiererin ist Marianne Löchter. Renate Austermann, Dietrich Becker, Bernhard Dittrich, Rita Hornung, Peter Vogt und Josef Waldmann wurden zu Beisitzern gewählt.

„Dem Stadtverband wird in den nächsten Wochen und Monaten viel abverlangt“, sagte Albert Leifert, der die Leitung der Wahl übernommen hatte. „Never change a winning team“, hofft Leifert auf einen Ausgang der Wahl zu Gunsten der CDU, die in Drensteinfurt schließlich schon außerordentlich lange regiere.

Landrat Dr. Olaf Gericke informierte gegen Ende der Versammlung über Aktuelles aus der Kreispolitik. Vor allem die Sicherheit auf Drensteinfurts Straßen interessierte dabei die Zuhörer. Gericke machte deutlich, dass Stewwert dabei kein überdurchschnittlich „gefährliches Pflaster“ sei, auch, wenn das subjektiv von manchem so empfunden werde.

„Die statistische Zahl der Straftaten pro 100 000 Einwohner liegt in Drensteinfurt unter dem Kreisdurchschnitt - und weit unter dem NRW-Durchschnitt.“ Damit wolle er nichts abwerten und sei sich bewusst, dass Kriminalität, die einen selbst betrifft, immer als schlimm empfunden werde. Trotzdem bat er um Verständnis, dass eine Ruhestörung in Drensteinfurt nicht die gleiche Priorität habe wie zum Beispiel zur gleichen Zeit eine schwere Körperverletzung irgendwo im Kreisgebiet - und es deshalb unter Umständen etwas länger dauern könne, bis Polizei vor Ort sei.


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