Drensteinfurt
Do., 02.09.2010
Endausbau spätestens 2014
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Walstedde - Alfred Haase ist not amused. Dem Walstedder ist der Ärger über den Zustand links und rechts des Kerkpatts im Bereich des neuen Baugebiets in Walsteddes Süden anzusehen. „Hier sieht es aus wie ein Savannengelände“, sagt der Senior, dessen Grundstück direkt an das neue Regenrückhaltebecken grenzt.
Alfred Haase stört der Wildwuchs. Unkräuter und Pflanzen schießen in die Höhe. Gepflegt sieht es wahrlich nicht aus. „Das Bild soll einfach schöner werden“, fordert er. Er selbst ist bereits auf der westlichen Seite zur Tat geschritten. Entlang des Kerkpatts hat er vier Blumenkübel aufgestellt und bepflanzt. Außerdem hat er am Straßenrand bis zur Einzäunung des Regenrückhaltebeckens Rasen eingesät. Diesen muss er nun regelmäßig schneiden.
Doch Haase fühlt sich nicht für immer für diesen Bereich zuständig. „Ich habe die Stadt zwei Mal angeschrieben. Mit der Bitte, einen Plan zu erstellen, wie man sich das mit Begrünung, Bepflanzung und Wegen am Rückhaltebecken vorstellt“, erklärt der Walstedder. Eine Reaktion habe es bislang nicht gegeben.
Dem widerspricht Bauamtsmitarbeiter Werner Rohde. „Herr Haase hat schriftliche Antworten von der Stadt und vom Kreis Warendorf erhalten. Darin haben wir ihm alles genau erklärt“, so Rohde. Es handele sich um ein Regenrückhaltebecken, dessen Gestaltungsrahmen genau festgelegt sei. „Wir können das nicht einfach bepflanzen wie wir wollen. Es soll sich ganz naturnah entwickeln. So wie es jetzt aussieht, entspricht das Gelände genau der Genehmigung der Unteren Wasserbehörde des Kreises Warendorf.“
Auch das eigentliche Baugebiet entwickelt sich nicht nach Haases Vorstellungen. Derzeit wird erst das dritte von 22 Grundstücken bebaut. „Wie lange soll das dauern, bis der Endausbau stattfinden kann?“, fragt Alfred Haase. Gerade die Trennlinie zum Friedhof, die es einst gegeben hat, müsse durch eine Baumreihe wieder hergestellt werden.
Klaus Wlotzka, Mitarbeiter der Abteilung Projektentwicklung der Firma Heckmann, der auch für die Vermarktung zuständig ist, ist mit der Geschwindigkeit der Verkäufe durchaus zufrieden. Sechs Flächen seien bereits veräußert, eine folge in Kürze. Und bei zwei weiteren möchte er ebenfalls schon bald „Nägel mit Köpfen“ machen. Dann habe man fast die Hälfte des Areals an den Mann oder die Frau gebracht.
„Wir haben vorher gesagt, wenn wir zwei Jahre brauchen ist das gut. Aber wir sind eher von drei bis vier Jahren ausgegangen“, erläutert Klaus Wlotzka. „Es ist realistisch, dass der Endausbau 2013/14 erfolgt.“
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