Bereitschaft weiter gut
Sa., 28.01.2012
DRK ehrt 150-maligen Blutspender Josef Cremann
Ehrung der Blutspender: Heinrich Lücke (100 Mal), Erwin Rolf (100 Mal), Brigitte Schwienhorst (100 Mal), Heinrich Peveling (100 Mal), Barbara Gerdsen (Rot-Kreuz-Leiterin) (v.l.).
Everswinkel -
Während sich bundesweit ein rückläufiger Trend bemerkbar macht, ist die Welt in Everswinkel in Sachen Blutspendebereitschaft noch in Ordnung. Im vergangenen Jahr wurden sogar mehr Blutspender gezählt als im Vorjahr. In einer Feierstunde wurden nun die besonders fleißigen Blutspender geehrt.
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Bundesweit entwickelt sich der Trend extrem schlecht: Es gibt immer weniger Neuspender und eine immer geringere Spendenbeteiligung im Allgemeinen. In Everswinkel und Alverskirchen hingegen sieht es mit der Blutspendebeteiligung um einiges besser aus: „Im Gegensatz zum Vorjahr haben 2011 mehr Leute Blut gespendet“, freuten sich der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes, Hans-Bernd Unterbusch, und Rotkreuzleiterin Barbara Gerdsen bei der Ehrung der Blutspender im DRK-Haus. Ein großes Dankeschön galt allen, die 25, 50, 75, 100, 125 oder gar 150 Mal zur Blutspende gegangen sind.
„Ohne Sie funktioniert die ganze Rettungskette nicht. Sie sind das wichtigste Glied in der Blutversorgung“, betonte der Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst West, Frank Brokinkel, in Richtung der Spender. „Jeder sagt, dass Blut zu spenden wichtig ist. Alle wollen es, nur wenige tun es. Bei gerade einmal fünf Prozent liegt die Beteiligung bundesweit.“ In Everswinkel hingegen liege dieser Wert bei 14 Prozent. Das ist kreisweit der zweite Platz hinter Wadersloh. „Im Jahr 2010 gingen in Everswinkel und Alverskirchen 1 221 Menschen zur Blutspende, 2011 waren es 1 312. Und auch bei den Neuspendern (39) gab es fünf mehr als 2010“, freute sich Brokinkel. Dennoch appelierte er an alle Anwesenden, weiter Neuspender zu werben. „Wenn man gesund ist, gibt es keine Entschuldigung, nicht zur Blutspende zu gehen“, unterstrich er. Zeitmangel oder die Angst vor dicken Nadeln seien da keine wirklich legitimen Ausreden.
Mit gutem Beispiel voran gingen in den vergangenen Jahren Rabea Riemann, Petra Eikelmann, Maria Roer, Tobias Kniesel, Andre Rottmann, Karin Gausebeck, Christa Tertilt, Eveline Neumann, Raimund Linn, Martin Schräder, Stefan Eikel, Mark Piekenbrink, Doris Rotert, Günter Deckenbrock, Silke Kuhmann, Helga Trümper Volk, Jörg Jestädt, Maria Kröger, Sebastian Seidel, Alexandra Linn, und Irmgard Rodwald. Sie wurden für 25maliges Blutspenden geehrt und durften sich über einen Frühstückgutschein für die Bäckerei Diepenbrock freuen. Für alle anderen fleißigen Spender gab es einen IGSE-Gutschein.
Auf eine 50malige Bluspende können Heinrich Finger, Elisabeth Bleckmann, Michael Everding, Maria Lietmann, Klaus Dartmann, Dorothea Krause, Peter Leifer, Carsten Soszinski, Anna Wessel, Astrid Rose, Markus Averbeck, Andreas Rotert, Alwin Schulze Hockenbeck, Leo Schulze Hockenbeck, Heinz Friedrich Neumann und Heinrich Tertilt zurückblicken.
Bei Michael Mense, Monika Junker, Brigitte Serries, Maria Leivermann, Reinhard Markfort, Magdalene Leuer, Norbert Clavin, Meinolf Ahlers, Manfred Allhof, Wolfgang Brodrecht, Winfried Friedrich und Konrad Dreier bedankte sich der DRK-Ortsverband für 75 Blutspenden.
Für 100maliges Spenden wurden Erwin Rolf, Brigitte Schwienhorst, Heinrich Lücke und Heinrich Peveling geehrt. Schon 125 Mal waren Lothar Hagenkötter, Josef Leuer und Ludwig Stuppe dabei. Ein ganz besonderes Dankeschön ging an Josef Cremann für die 150. Blutspende.
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