Umwelt-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“

Do., 09.02.2012

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Referent gibt Tipps zum energetischen Sanieren

Umwelt-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ : Referent gibt Tipps zum energetischen Sanieren

Die positiven Auswirkungen von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden stellte Helmut Gardner bei seinem Vortrag im Rathaus vor. Foto: Wehmeyer

Everswinkel - 

Die positiven Auswirkungen von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden stellte Helmut Gardner bei seinem Vortrag an Hand eines Beispiels mit leicht nachvollziehbaren Zahlen vor: „In den Kreisen Soest und Unna und in der Stadt Hamm haben in den letzten zweieinhalb Jahren 500 private Immobilienbesitzer 22 Millionen Euro in Energiesparmaßnahmen investiert. Sie sparen derzeit eine Million Energiekosten pro Jahr und bei steigenden Energiepreisen noch mehr.“ Gardner arbeitet für das neutrale Beratungsnetzwerk „auragona sales “. Dieses Unternehmen ist Kooperationspartner der „Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ (DBU), die die Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ ins Leben gerufen hat. Bundesweit werden dazu Veranstaltungen durchgeführt, in denen produktneutral über wirksame Sanierungsmaßnahmen informiert wird. „Energetisch sanieren – richtig und wichtig“, hatte Gardner seinen Vortrag überschrieben. Neben den finanziellen Auswirkungen nannte der Referent die Reduzierung des Schadstoff-Ausstoßes, das gesündere Wohnklima und die Steigerung des Marktwertes der Immobilie als Folge der Sanierung.

Von Günter Wehmeyer

Ausführlich schilderte Gardner die Wirksamkeit der einzelnen Dämmungsmaßnahmen. „Ein weiterer Kernpunkt ist die Heizung“, begann der Experte seinen Streifzug durch die unterschiedlichen Heizungsarten. Vom Brennwertkessel, über Wärmepumpen und Solaranlagen bis hin zu kleinen Blockheizkraftwerken, die einen Wirkungsgrad von mehr als 90 Prozent aufweisen, beleuchtete er die Vor- und Nachteile dieser Technologien. „Es gibt keine Lösung, die für alle gilt, sondern hier ist eine individuelle Beratung gefragt“, warnte Gardner vor unüberlegtem Handeln der Hausbesitzer. „Der größte finanzielle Nutzen dieser Maßnahmen liegt nicht in der Inanspruchnahme von Fördermitteln, sondern in der Einsparung von Energiekosten.“ Marktanreiz-Programme würden lediglich etwa acht Prozent der Investitionen decken.“ Anhand eines „roten Fadens“ erläuterte der Experte den Ablauf der Planungsmaßnahmen für eine energetische Sanierung. Für den Start gab’s für Interessierte einen Gutschein für einen kostenlosen Energiecheck. „Der ersetzt zwar nicht die kostenpflichtige Energieberatung, aber er vermittelt eine erste fachliche Bewertung des Ist-Zustandes und der Energieeinsparpotenziale der Immobile“, umriss Gardner deren Inhalt. „Darauf aufbauend können Sie weitere Aktivitäten planen, bei denen wir Ihnen behilflich sind.“  | www.sanieren-profitieren.de

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