Mo., 22.06.2015

SC DJK Everswinkel feiert 40. Jahr seit der Vereinsfusion mit Jubiläumsabend Geheimnisse des Erfolges

Sie ließen die  Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren: Josef Riesenbeck, Heinz Strohbücker, Paul Middendorf, Hermann Dirksen, Eva Stuppe und Bernhard Hanhart (v.l.) .

Sie ließen die  Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren: Josef Riesenbeck, Heinz Strohbücker, Paul Middendorf, Hermann Dirksen, Eva Stuppe und Bernhard Hanhart (v.l.) . Foto: Wehmeyer

Everswinkel - 

Der Begriff „Erfolgsgeschichte“ wurde bei der Feierstunde anlässlich des 40. Jahrestages der Fusion der beiden Sportvereine SC Everswinkel und DJK St. Magnus zum jetzigen Sportverein SC DJK Everswinkel nicht nur einmal genannt. In zahlreichen Redebeiträgen gab es am Freitagabend für die damals Verantwortlichen für deren Weitsicht viel Lob.

Von Günter Wehmeyer

Bei einem Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre wurden zudem Fragen aufgeworfen: „Was haben wir erreicht?“, „Was kann man noch besser machen?“ und „Wie müssen wir uns als Verein für die Zukunft aufstellen?“ Zu deren Beantwortung hatten die Organisatoren ein Gesprächsforum zusammengestellt, bei dem verdiente Vereinsmitglieder zu Wort kamen. Moderiert wurde die Runde von Pressesprecher Wolfgang Kaschny, der es durch seine Fragestellungen verstand, nicht nur die Vereinsgeschichte lebendig werden zu lassen, sondern den Gesprächsteilnehmern auch so manche persönliche Empfindungen und Eindrücke entlockte.

Paul Middendorf als Gründer des DJK St. Magnus und seit 69 Jahren Vereinsmitglied, gehörte ebenso zu den Gesprächspartnern wie Heinz Strohbücker, der 16 Jahre das Präsidentenamt bekleidete. Beide wurden inzwischen zu Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit Bernhard Hanhart und Hermann Dirksen kamen langjährige Vorstandsmitglieder zu Wort, die die Geschicke des Vereins wesentlich mitgeprägt haben. Eva Stuppe hatte über einen Zeitraum von 36 Jahren in der Geschäftsstelle gearbeitet. Und fehlen durfte natürlich nicht Josef Riesenbeck, der zunächst Geschäftsführer des Vereins war und seit 1985 das Amt des Vorsitzenden bekleidet.

Für Middendorf war der Grund für die Fusion im Jahr 1975 die Erkenntnis vieler Menschen, dass Sport wichtig für die Lebensqualität ist. Der ehemaligen Fußballspieler Hanhart betrachtete aus seiner Sicht die Vereinsentwicklung und wünschte sich eine Aufwärtsentwicklung der Fußballmannschaften. Riesenbeck sah als aktuelles Problem die Bindung der Jugend durch die langen Schultage. „Im Leistungssport haben wir Mühe, die Mannschaften zu besetzten, aber im Breitesport werden wir uns noch attraktiver aufstellen.“ Ins gleiche Horn stießen Stuppe, Strohbücker und Dirksen. „Wir müssen unsere Angebote noch weiter ausbauen und auch besser publik machen“, lautete deren Tenor.

„Was waren unsere Ziele und was ist daraus geworden“, stand als Frage über dem Rückblick von Riesenbeck zu Beginn der Veranstaltung. Darin zeigte er noch einmal die rasante Entwicklung des Vereins in Bezug auf die Mitgliederzahlen, die Sportstätten und des Sportangebotes auf. „Im Jahr 1975 hatten wir 850 Mitglieder, jetzt sind es 2 100“, untermauerte Riesenbeck diese Entwicklung. „Wir haben unser Ziel, mit einem professionell geführten Verein den Bürgerinnen und Bürgern auf guten Sportstätten ein gutes Sportangebot zu unterbreiten, auf jeden Fall erreicht.“ Einen besonderen Dank richtete Riesenbeck an die politisch Verantwortlichen. „Ohne ihre Bereitschaft, immer wieder eine Lösung zu finden, wäre eine solche Entwicklung nicht möglich gewesen.“

Dieses Lob gab Bürgermeister Ludger Banken in seinem Grußwort umgehend zurück. „Ich schätze den SC DJK als sehr engagierten, aber auch streitbaren und vor allem verlässlichen Partner“, betonte Banken, und das sei in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. „Tatkraft, Durchsetzungsvermögen und Überblick über Details und das Gesamte“ waren die Prädikate, die Bankens Vorgänger Hermann Walter für Riesenbeck fand. „Ihnen gebührt ein großer Dank an diesem Tage.“

Für den DJK-Diözesanverband Münster lüfteten deren stellvertretende Vorsitzenden Franz-Josef Kammer und Wolfgang Tettenborn das Geheimnis des Erfolges: „Nicht die Leistungen unserer Mitglieder zählen, sondern wir stellen die Menschen in den Vordergrund.“ Im Rahmen der Feierstunde wurden die Mitglieder ge-ehrt, die dem Verein 40, 50 und 60 Jahre die Treue gehalten haben.

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