Mo., 01.05.2017

Aus Oktoberfest wird Frühlings-Wiesn Zünftig-bayerische Gaudi

Zünftig gekleidet und sichtlich gut gelaunt: Der aktuelle Thron des Everswinkeler Schützenvolkes feierte bis in die Morgenstunden. Hahn im Korb: Lars Küster aus Bielefeld hatte seine Freundin Nicole Labs und deren Schwester Sonja Arming mitgebracht.Heizten ordentlich ein: Die Alpenbanditen hatten ihr Publikum von Anfang an musikalisch voll im Griff. Alpenpanorama inklusive: Die Mitglieder des Blasorchesters Everswinkel überzeugten in bayrischer Tracht – hatte aber auch Winnetou drauf!Selfie mit Andreas Gabalier? Nein, es war nur ein Gast, der sich auf das Double am späteren Abend freute.Mit nur zwei Schlägen meisterte König Thomas Püning (rechts) gemeinsam mit seiner Königin Steffi Püning den Fassanstich – sehr zur Freude von Guido Loick vom Orga-Team.Mucki-Training einmal anders: Vanessa Baxtrup vom Strohbücker Service hatte mit den wuchtigen Maßkrügen alle Hände voll zu tun.

Zünftig gekleidet und sichtlich gut gelaunt: Der aktuelle Thron des Everswinkeler Schützenvolkes feierte bis in die Morgenstunden. Hahn im Korb: Lars Küster aus Bielefeld hatte seine Freundin Nicole Labs und deren Schwester Sonja Arming mitgebracht.Heizten ordentlich ein: Die Alpenbanditen hatten ihr Publikum von Anfang an musikalisch voll im Griff. Alpenpanorama inklusive: Die Mitglieder des Blasorchesters Everswinkel überzeugten in bayrischer Tracht – hatte aber auch Winnetou drauf!Selfie mit Andreas Gabalier? Nein, es war nur ein Gast, der sich auf das Double am späteren Abend freute.Mit nur zwei Schlägen meisterte König Thomas Püning (rechts) gemeinsam mit seiner Königin Steffi Püning den Fassanstich – sehr zur Freude von Guido Loick vom Orga-Team.Mucki-Training einmal anders: Vanessa Baxtrup vom Strohbücker Service hatte mit den wuchtigen Maßkrügen alle Hände voll zu tun. Foto: Marion Bulla

Everswinkel - 

Zum 6. Mal hatte der Bürgerschützen- und Heimatverein St. Hubertus Everswinkel zum Feiern im bajuwarischen Stil eingeladen. Zum ersten Mal fand die beliebte Veranstaltung allerdings anstatt im Herbst schon im Frühjahr statt. Einer der Gründe: Es gibt im Herbst eine Vielzahl an Konkurrenz-Veranstaltungen. Und warum sollte man auch nicht bei angenehmeren Temperaturen Oktoberfest feiern können?

Von Marion Bulla

Das Konzept traf bei den Gästen jedenfalls voll ins Schwarze. Bei der Premiere war es proppevoll im Zelt. „Wir sind spitze zufrieden“, bemerkte Gerrit Krause vom aktuellen Thron dazu.

Fotostrecke: Frühlings-Wiesn in Everswinkel

Einer der ersten Höhepunkte an diesem Abend war der Fassanstich durch Schützenkönig Thomas Püning. Zwei gezielte Schläge auf das Holzfass, das Festwirt Frank Strohbücker bereitgestellt hatte, und dann hieß es: „O’zapft is!“, „Die Krüge hoch!“ und „Oans, zwoa g‘suffa“. In Dirndl und Krachlederner genossen die Festbesucher im blau-weiß geschmückten Festzelt einen tollen Abend mit bayrischen Schmankerln, süffigem Oktoberfestbier und jeder Menge Guter-Laune-Musik.

Zum Auftakt war das Blasorchester Everswinkel für diesen Part zuständig. Die 45 Musiker sind bekannt dafür, dass sie sich bei ihren Auftritten immer etwas besonderes einfallen lassen. Diesmal kamen sie zu den Klängen von Winnetou als Indianer daher – und sogar der Indianerruf saß perfekt.

Schon da war die Stimmung ziemlich gut. Die ersten Besucher standen auf den Bänken, steckten die Maßkrüge gen Himmel und sangen das „Prosit der Gemütlichkeit“.

Peter Rusen war einer der Festbesucher. Der Düsseldorfer besuchte Freunde in Everswinkel und freute sich über die gute Idee der Schützen, genau an diesem Wochenende ein Oktoberfest – das übrigens vom Orga-Team der ehemaligen Könige organisiert wurde – zu veranstalten. „Ist doch klasse!“, lachte Rusen, bevor er genüsslich eine Weißwurst verspeiste.

Lars Küster war auch unter den Gästen. Der Bielefelder ist eigentlich überhaupt kein Bayern-Fan. Sein Herz schlägt heftig für die Arminia. „Ich werde heute Abend so viele wie möglich missionieren“, nahm er sich schmunzelnd vor. Spaß hatte er aber dennoch reichlich.

Als die „Alpenbanditen“ und das Double von Andreas Cabalier die Bühne eroberten, brannte die Luft. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert, gesungen und getanzt.

Und wer nach diesem Abend noch nicht genug hatte, der konnte am Sonntagmorgen beim Frühschoppen gleich weitermachen. . .

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