Adventsbasar in der Waldorfschule
Hexenhaus begeistert die kleinsten Besucher

Everswinkel -

Der Basar der Waldorfschule in Everswinkel ist für Viele ein echtes Jahreshighlight. Und so tummelten sich am Sonntag auf dem Schulgelände auch wieder Hunderte von Besuchern, die zur Traditionsveranstaltung gekommen waren. Neben einer Vielzahl an musikalischen und künstlerischen Workshops gab es ebenso kleine Flohmärkte mit einer großen Auswahl an handgefertigter Produkte.

Montag, 27.11.2017, 05:11 Uhr

Agnes Rost (l.) und Ines Tüshaus organisieren den beliebten Adventsbasar seit Jahren gemeinsam.Freute sich über die Aktion: Sophia hatte jede Menge Spaß beim Seilchendrehen.
Agnes Rost (l.) und Ines Tüshaus organisieren den beliebten Adventsbasar seit Jahren gemeinsam.Freute sich über die Aktion: Sophia hatte jede Menge Spaß beim Seilchendrehen. Foto: Marion Bulla

Ganz neu war die Teestube mit einer offenen Bühne. Hier spielte zwischendurch das schuleigene Blasorchester und eine Klavierlehrerin der Schule begleitete mutige Besucher, die sich trauten, Karaoke zu singen. „Eben war ein ehemaliger Schüler mit Down-Syndrom da, setzte sich ans Klavier und spielte auf der offenen Bühne wunderschön auf dem Klavier. Das war sehr ergreifend“, sagte Ines Tüshaus noch immer fasziniert davon, welchen Courage manche Menschen an den Tag legen. Sie zeichnet gemeinsam mit Agnes Rost verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Basars. „Wir sind sehr froh, dass wir so viele hilfsbereite Eltern haben. Ohne deren Hilfe könnten wir das nicht leisten“, zeigten beide sich dankbar für die große Unterstützung.

Adventsbasar in der Waldorfschule

1/14
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla
  • Der Adventsbasar in der Waldorfschule stieß auf große Resonanz Foto: Marion Bulla

Im Haus der Mittelstufe hatte der Kreativkreis der Waldorfschule seine kleine Ausstellung. Stricken, häkeln, filzen und nähen: Mit Leidenschaft bereiten Eltern und Schüler sich ein Jahr lang darauf vor, den Stand mit tollen Sachen für den Basar zu bestücken. Was dabei herausgekommen ist, konnte sich durchaus sehen lassen. Einen ganzen Raum nahm der dekorative Stand der fleißigen Damen ein. „Wir machen das gern“, meinte Jutta Gerdes vom Orga-Team. Aber es waren nicht nur Angehörige der Schulgemeinschaft, die beim Basar ausstellten. „Wir haben jedes Jahr auch viele Auswärtige aus den umliegenden Orten“, bemerkte Agnes Rost. Zu den Fremdausstellern gehörte etwa Manuela Giesbert. Die Yoga-Lehrerin aus Telgte hatte Kissen, Taschen und sehr kreative Eigenkreationen mit Polsterstoffen im Angebot. Anita Hochhaus war zum zweiten Mal unter den Ausstellern. Sie fertigt gefilzte Tiere und Elfen, hat aber ebenfalls handgefärbte Wolle im Angebot.

Magdalene Demusk präsentierte kulinarischen Köstlichkeiten. Bei ihr gab es 13 verschiedene Brot-Aufstriche. Darunter unter anderem einen mit Honig-Nuss-Geschmack.

Ein Zelt war besonders interessant für die jüngeren Besucher. Hier konnten sie Stockbrot am offenen Lagerfeuer rösten. „Cool“, meinte Simon, während der Sechsjährige hoch konzentriert seinen Holzstab mit dem umwickelten Brot ins Feuer hielt und Papa die leckere Kürbissuppe genoss.

Auch gab es einen Raum, in dem man kleine Moosgärten basteln konnte und einen weiteren, wo Kerzen gezogen wurden. Bei Letzterem gab es eine lange Warteliste, denn es konnten immer nur acht Kinder hinein. Es ging nämlich nicht nur um die Herstellung von Kerzen, sondern auch um Entspannung. In dem kleinen Rahmen wurde leise musiziert und ganz nebenbei Kerzen gezogen.

Der von den Kleinsten am gefragteste Raum war aber das Hexenhaus. Eine ziemliche lange Schlange hatte sich gebildet und die Kinder waren ganz aufgeregt, als sie in die Höhle der Hexe gingen. Der Raum war zwar dunkel, aber es glitzerte und funkelte und die Hexe war von der sympathischen Sorte.

Natürlich war wieder ebenfalls bestens fürs leibliche Wohl gesorgt. In der Mensa sowie im weitläufigen Außengelände gab es Bratwürstchen, selbst gemachte Salate, Kaffee und Kuchen, Waffeln und Punsch.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5313962?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F128%2F
SEK-Beamte überwältigen Randalierer
Auf der ehemaligen Hofstelle Herbert im Kiebitzpohl sah es am Sonntagabend verheerend aus. Etliche Gegenstände, darunter zahlreiche Möbel, hatte der 38-jährige Randalierer aus dem Fenster geworden. Er sorgte für einen Großeinsatz der Polizei.
Nachrichten-Ticker