Finanzstatus nach 1. Quartal
Tieferes Rot unterm Strich

Everswinkel -

Es ist eine „Wasserstandsmeldung“. Aber für die Gemeinde ist sie bedeutsam. Der Finanzstatusbericht fasst jeweils quartalsweise die finanzielle Lage zusammen. Eine Momentaufnahme, die mit den im Haushaltsplan verankerten Prognosen und Erwartungen abgeglichen wird.

Donnerstag, 14.06.2018, 09:36 Uhr

Nachzählen muss man in Sachen Haushaltslage immer wieder im Jahr.
Nachzählen muss man in Sachen Haushaltslage immer wieder im Jahr. Foto: Klaus Meyer

„Ich darf mal etwas Positives berichten“, leitete Kämmerin Susanne Nerkamp diesen Überblick auf der Basis der Monate Januar bis April ein. Positiv – damit spielte sie auf den Posten der Gewerbesteuer an. 4,8 Mio. Euro waren da im Etat veranschlagt worden, doch nach neuem Stand könnten es 5,07 Mio. werden. Ein Plus von 273 000 Euro. Das führt allerdings wiederum auch zu einer erhöhten Gewerbesteuerumlage. Rund 37 500 Euro mehr (819 000 Euro) werden nach derzeitigem Stand fällig. Bei den Grundsteuern A und B sind die Erwartungen um knapp 53 000 Euro auf 1,46 Mio. Euro zurückgeschraubt worden. Mit den Ermächtigungsübertragungen in Höhe von fast 500 000 Euro ergibt sich unterm Strich ein tieferes Rot – das Haushaltsloch im Ergebnisplan wächst um rund 280 000 Euro auf dann 1,31 Millionen Euro.

Im Finanzplan summiert sich jener Fehlbetrag zusammen mit fälligen Auszahlungen von 2,53 Mio. Euro (unter anderem 981 000 Euro für Straßenbau und -unterhaltung, 640 000 Euro neues Übergangs-Wohnheim, 410 000 Euro Grunderwerb und 250 000 Euro Feuerwehr und unter Gegenrechnung von Mehreinzahlungen in Höhe von 1,5 Mio. Euro zu einem Minus von knapp 1,2 Mio. Euro. Der im Haushaltsplan 2018 ausgewiesene Fehlbetrag erhöht sich somit von 444 000 auf 1,64 Mio. Euro. Demnach würden die liquiden Mittel am Ende des Jahres von 3,11 auf 1,47 Mio. Euro schrumpfen.

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