Everswinkel
Fr., 23.07.2010
Viel Platz zum Lernen
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Everswinkel - Der offizielle Startschuss für den Erweiterungsbau der Verbundschule in Everswinkel ist gefallen: Gestern Nachmittag trafen sich Vertreter der Gemeindeverwaltung, des Architekturbüros Altefrohne sowie Schuleiter Ludger Feller und die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Jutta Zimmermann, um diesen symbolischen Akt zu vollziehen.
„Vor fünf Jahren haben wir mit den ersten Überlegungen für die Verbundschule begonnen, und vor einem Jahr sind zu unserer Hauptschule die ersten Realschulklassen dazu gestoßen“, berichtete Bürgermeister Banken. Spätestens mit Schuljahresbeginn 2011/2012 wäre das jetzige Gebäude jedoch aus allen Nähten geplatzt.
Mit dem Neubau ist das Problem gelöst: Insgesamt 16 Räume, davon 12 Schulklassen, ein Differenzierungsraum und ein Computerraum, entstehen dort. Banken wies darauf hin, dass das „Herzstück“ der neuen Schule, die naturwissenschaftlichen Räume, mit einem Kostenaufwand von rund 600 000 Euro bereits vor einem Jahr fertig gestellt wurden. „Der Erweiterungsbau kostet etwa drei Millionen Euro, die Gesamtkosten für die Verbundschule werden bei 4,5 Millionen Euro liegen“, nannte Banken den finanziellen Aufwand, der von der Gemeinde Everswinkel geschultert werden muss.
Auf die bauliche Gestaltung ging Architekt Theo Altefrone kurz ein. „Der Baukörper wird dreigeschossig sein und über eine Brückenkonstruktion mit dem bisherigen Baukörper verbunden.“ Da das neue Gebäude über einen Aufzug verfüge, werde so die Barriere-Freiheit für Rollstuhlfahrer für die gesamte Schule sichergestellt. „Die Architektur wird sich von dem bestehenden Gebäude deutlich absetzen, damit man exemplarisch das neue Gebäude als solches auch wahrnimmt.“ Nach der Verlegung der Kanalleitungen werde mit den Rohbauarbeiten Mitte August begonnen „und bis zum Jahresende wollen wir das Gebäude unter Dach und Fach haben.“ Die Fertigstellung sei für Mitte 2011 geplant.
Auch Schulleiter Ludger Feller freut sich: „Wir sind schon gespannt darauf, wie wir in den neuen Räumen arbeiten können.“ Etwas Sorgen bereite ihm der Baulärm, „aber wenn die lärmintensiven Arbeiten überwiegend nachmittags erledigt werden, wird das schon gehen“.
Bereits im April war mit den Umbauarbeiten für die neue Cafeteria begonnen worden. Hier entstehen eine Küche und ein Aufenthaltsraum mit 55 Sitzplätzen.
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