Kreis Warendorf
Mi., 07.07.2010
Enge Kooperation mit den Eltern
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Kreis Warendorf - Redakteurin Beate Kopmann sprach mit Schulamtsleiterin Petra Schreier über das Thema Integration. Schwerpunkt ist die Sprachförderung.
Der Kreis will Sprachförderung vom Kindergarten bis zur Ausbildung gewährleisten. Womit haben Sie begonnen?
Schreier: Wir haben mit FIT angefangen. Das ist ein frühkindliches Integrationstraining. Derzeit findet es in fünf Kitas und sechs offenen Ganztagsschulen statt. 31 Kinder werden wöchentlich sowohl in ihrer Muttersprache als auch in der deutschen Sprache gefördert. Dabei kooperieren wir eng mit den Eltern, die sich auch einmal wöchentlich treffen. Wir erreichen Kinder ab vier Jahren bis einschließlich der zweiten Grundschulklasse. Und wir helfen beim Übergang vom Kindergarten bis zur Grundschule.
Wie werden die älteren Kinder gefördert?
Schreier: Die Stiftung Mercator hilft uns in der Sekundarstufe I. Dieses Projekt sieht zweimal wöchentlich zwei Stunden Förderunterricht in Kleingruppen vor. Im kommenden Schuljahr haben wir elf Fördergruppen an vier Haupt- und Realschulen in Warendorf und Telgte. Wir kooperieren dabei eng mit der Uni Münster, die Lehramtsstudenten für diese Aufgabe qualifiziert.
Es bleibt immer noch eine Lücke. Was passiert mit den Dritt- und Viertklässlern?
Schreier: Wir haben die Zusage für Landesmittel aus dem KOMM-IN-Förderprogramm. Das erlaubt uns, die frühkindliche Sprachförderung auch in der Klasse 3 und 4 fortzuführen. Gleichzeitig haben wir so die Möglichkeit, den Übergang zur weiterführenden Schule mitzugestalten.
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