Viele Arbeitsplätze im Produzierenden Gewerbe fallen weg
Digitalisierung trifft den Kreis mit Wucht

Kreis Warendorf -

In den nächsten 15 Jahren werden 35 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Kreis in Rente gehen. Dabei klagen schon heute viele Unternehmen über Fachkräftemangel.

Montag, 16.04.2018, 13:04 Uhr

Die Bürgermeister im Kreis Warendorf trafen sich zu ihrer Konferenz in Warendorf. Wichtigstes Thema waren dabei die Herausforderungen auf dem heimischen Arbeitsmarkt.
Die Bürgermeister im Kreis Warendorf trafen sich zu ihrer Konferenz in Warendorf. Wichtigstes Thema waren dabei die Herausforderungen auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Foto: Beate Kopmann

Ein Grund, weshalb sich die Bürgermeister bei ihrer Konferenz in Warendorf mit dem Arbeitsmarkt beschäftigten.

Dieser hat sich grundsätzlich gut entwickelt – im Kreis Warendorf ist fast Vollbeschäftigung erreicht, und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in den vergangenen zehn Jahren um zehn Prozent gestiegen.

Dennoch fehlen Ausbildungsplätze. Nur 26,6 Prozent der heimischen Betriebe bilden überhaupt aus. Die Bürgermeister wollen deswegen aktiv werden und das Gespräch mit den Unternehmen suchen. „Wir haben auch sehr viele Pendler – das muss bei der ÖPNV-Planung mehr berücksichtigt werden“, betont Warendorfs Bürgermeister Axel Linke bei einer Pressekonferenz.

Weil es viel Industrie im Kreis gibt, steht zudem ein Strukturwandel bevor. Denn die Digitalisierung wird den Kreis stärker treffen als andere Regionen des Landes. Vor allem im Produzierenden Gewerbe sollen hierbei Arbeitsplätze wegfallen.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5665186?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F1808486%2F
"Sonst hätten wir das ewig bereut"
Weltreisende legen Zwischenstopp zu Hause ein: "Sonst hätten wir das ewig bereut"
Nachrichten-Ticker