Ein Besuch in der Pott‘s Brauerei
Neue Genusswelten entdecken

Oelde -

Immer mehr Menschen setzen auf regionale Lebensmittel und bevorzugen frische, saisonale Gerichte von Produzenten direkt aus der Umgebung. In der Sommerserie rund um das Thema „Münsterland-Siegel“ werden acht Betriebe aus dem Kreis Warendorf vorgestellt. Heute geht es in die Pott‘s Brauerei in Oelde, die seit 1769 im Familienbesitz ist und inzwischen in siebter Generation geführt wird.

Mittwoch, 08.08.2018, 17:10 Uhr

Zugunsten der Frische, des Geschmacks und des Umweltschutzes wird das Bier nur innerhalb eines Radius nur 100 Kilometern vertrieben, auf eine Pasteurisierung des Bieres wird ganz verzichtet.
Zugunsten der Frische, des Geschmacks und des Umweltschutzes wird das Bier nur innerhalb eines Radius nur 100 Kilometern vertrieben, auf eine Pasteurisierung des Bieres wird ganz verzichtet.

Die gläserne Erlebnisbrauerei befindet sich auf einem 30 000 Quadratmeter großen Areal direkt an der A 2. Sie ist die Verwirklichung des Traumes von Senior Rainer Pott, der die Geschäfte bis 2011 leitete – und dann den Staffelstab an seinen Sohn Jörg weitergab. Hier kann jeder Gast ohne Anmeldung durch die Gänge der Naturpark-Brauerei schlendern und die Bierabfüllung in der Halle verfolgen. Doch nicht nur Bier wird in Oelde hergestellt, auch nichtalkoholische Erfrischungsgetränke gehören zum Sortiment.

Ihren ursprünglichen Sitz hatte die Brauerei in der Oelder Altstadt, wo bis heute die ersten Produktionsschritte erfolgen. Hier entsteht das so genannte Jungbier. Die Bier-Herstellung musste zweigeteilt werden, weil die Altstadt-Brauerei für die wachsende Produktion zu klein geworden war. Und so wurde Rainer Potts Vision von einer großen, gläsernen Brauerei am Oelder Stadtrand vor über 20 Jahren wahr.

Im angegliederten Brau- und Backhaus kann der Besucher die verschiedenen Biere probieren – die Getränke werden mit Spezialitäten wie „Omas Schmalzstulle“ oder Hausmacher-Sommerwurst auf frisch gebackenem Landbierbrot serviert.

Im angegliederten Brau- und Backhaus kann der Besucher die verschiedenen Biere probieren – die Getränke werden mit Spezialitäten wie „Omas Schmalzstulle“ oder Hausmacher-Sommerwurst auf frisch gebackenem Landbierbrot serviert.

Zum Brauen der Biere verwendet Pott´s nur Zutaten nach dem deutschen Reinheitsgebot: Hopfen, Malz (aus Gerste oder Weizen), Wasser und Hefe. Diese hauptsächlich regionalen Rohstoffe werden nachhaltig genutzt: Hefe kann mehrmals verwendet werden, Nebenprodukte wie der Treber (Malzspelzen und Eiweiß) gehen an die Landwirtschaft. „Kühe geben damit viel besser Milch. Die Hefe ist gut für das Fell von Pferden. Und für verstimmte Pferdemägen“, erzählt Brauer Stefan Klein.

Wir wollen mit der Erlebnis-Brauerei von den klassischen Stilen abweichen.

Jörg Pott

Zugunsten der Frische, des Geschmacks und des Umweltschutzes wird das Bier nur innerhalb eines Radius nur 100 Kilometern vertrieben, auf eine Pasteurisation des Biers wird ganz verzichtet. Daher beträgt das Mindesthaltbarkeitsdatum ab der Abfüllung vier bis fünf Monate.

Jörg Pott

Jörg Pott

Zum Konzept der gastfreundlichen Brauerei gehört auch das private Brau- und Backhaus, wo die Getränke mit Spezialitäten wie „Omas Schmalzstulle“, Hausmacher-Sommerwurst auf frisch gebackenem Landbierbrot oder Spanferkel serviert werden. Natürlich wird auch hier der Transparenz-Gedanke umgesetzt. In der gläsernen Bäckerei und Metzgerei werden die regionalen Leckerbissen vor den Augen der Gäste hergestellt und anschließend in der Wursttheke oder Kuchen-Vitrine präsentiert.

Noch in diesem Monat (19. August) ist die Eröffnung der Erlebnis-Brauerei geplant, in der Craft-Bier und andere Spezialitäten beispielsweise mit englischer Ale-Hefe entstehen werden. „Wer Lust auf Außergewöhnliches hat, darf gespannt sein. Wir wollen hier von den klassischen Stilen abweichen und unerwartete, neue Genusswelten schaffen“, erläutert Jörg Pott.

 

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