Auf der Suche nach dem Jubiläumsprogramm

Mi., 25.01.2012

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925 Jahre Ostbevern

Auf der Suche nach dem Jubiläumsprogramm : 925 Jahre Ostbevern

Rund 60 Vertreter der Politik, der Vereine und Institutionen kamen zu einem ersten Gedankenaustausch zum Ortsjubiläum im Jahr 2013 zusammen. Dabei wurden zahlreiche Vorschläge eingebracht (kl. Bild). Foto: Teuber

Ostbevern - 

Das Jubiläum „925 Jahre Ostbevern“ soll im Jahr 2013 gebührend gefeiert werden. Jetzt kamen Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie der Vereine und Institutionen zum ersten Mal zusammen, um Ideen für ein Jubiläumsprogramm zusammenzutragen. Ein noch zu gründender Festausschuss soll die Anregungen bündeln und feststellen, welche davon verwirklicht werden können.


„925 Jahre Ostbevern“: So ein Ereignis will gut vorbereitet sein. Kein Wunder also, dass die Gemeinde schon jetzt kräftig die Werbetrommel rührt, um die Bürger zum Mitmachen zu animieren. Immerhin gibt es nach Auskunft von Bürgermeister Joachim Schindler „124 Vereine, Institutionen und Gruppierungen im Ort“, die ihre Beiträge zum Festprogramm leisten könnten. Bei einer ersten Zusammenkunft am Dienstagabend in der neuen Aula der Josef-Annegarn-Verbundschule zeigte sich, dass das Interesse offenbar groß ist. „Es waren gut 60 Personen dabei, von denen jede mindestens einen Vorschlag gemacht hat“, freute sich die Familien- und Kulturbeauftragte Ulrike Jasper am Ende der Veranstaltung.

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„Wir sollten im Rahmen der Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr über die Grenzen des Ortes hinaus deutlich machen, wie sehr wir unsere Gemeinde schätzen und was sie zu bieten hat“, stimmte der Bürgermeister die Vertreter der Politik, der Vereine und Institutionen ein. Es gelte, „Schätze zu heben“ und festzustellen, was Ostbevern ausmache: „Orte, Menschen und Geschichten“, so Schindler. Am Ende müsse dann festgestellt werden, „wann, wie, wo und was mit wem zu machen ist“.

In kleinen Arbeitsgruppen an den einzelnen Tischen wurden dann zu den Bereichen „Orte, Menschen, Emotionen“, „Wo machen wir was?“ und „Was kann man machen?“ Vorschläge notiert. Schnell waren die drei Schautafeln mit Zetteln bedeckt.

Wie Ulrike Jasper gestern nach einer ersten Auswertung berichtete, wurden darauf Anregungen wie „eine lange Tafel“ genannt, an der Hunderte speisen und die sowohl auf der Hauptstraße als auch entlang der Bever stehen könnte. Als mögliche Veranstaltungsorte seien sowohl das Kloster Rengering, die Fleiergosse, das Freibad und der Dorfspeicher in Brock als auch das ehemalige Munitionsdepot ins Gespräch gebracht worden.

„Es ist Wahnsinn, wie viele Ideen schon beim ersten Treffen eingebracht wurden“, freut sich Jasper über die positive Resonanz. Leider habe sich am Dienstagabend noch niemand bereit erklärt, in einem Festausschuss mitzuwirken, der in den kommenden Wochen die Vorschläge sichten, bündeln und auswerten solle. In den nächsten Tagen sollen Vertreter der Vereine in Einzelgesprächen motiviert werden.

Dass nicht alle Vorschläge verwirklicht werden können, darüber ist sich Ulrike Jasper schon heute im Klaren. Ziel sei es jedoch, möglichst jeden Verein und jede Institution am Festprogramm zum Ortsjubiläum im kommenden Jahr zu beteiligen.


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