Das Problem mit der Liebe
Fr., 20.01.2012
Loburger Theater-AG begeisterte rund 100 Besucher
Ostbevern -
Was könnte Teenager noch mehr beschäftigen als die Freundschaft, erste Liebe und Eifersucht? Wenn die eigene Mutter ebenfalls die Irrungen und Wirrungen dieser Gefühlswelt erlebt, ist das besonders für die heranwachsende Tochter eine Katastrophe. Dass die Sache mit der Liebe ganz schön kompliziert sein kann, durften die Besucher des Theaterstücks „Die wilden Hühner und die Liebe” erleben. Weit über 100 überwiegend junge und begeisterte Zuschauer verfolgten das Geschehen, das Rolf Münch mit seiner Theater-AG nach einem Buch von Cornelia Funke einstudiert hatte. Dank der Geschicke der Techniker Christopher Bisping, Sven Voss und Sive Gralmann konnten sich die Laienschauspieler im passenden Scheinwerferlicht auf der Bühne bewegen.
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Zur Geschichte: Die befreundeten Mädchen Sprotte (Luisa Vohrer), Melanie (Michelle Meier), Frieda (Maike Schmidt), Wilma (Lisanne Stürznickel), Trude (Pia-Luisa Otte) und Leonie (Victoria Hofbauer) träumen von der großen Liebe. Dabei haben sie mit Trennung, Eifersucht und Schwärmerei schon so einiges erlebt. Auch Fred (Felix Lehnert) und Torte (Lars Bovenschulte) können den Mädchen da nicht wirklich weiterhelfen.
Zu allem Überfluss von „Oberhuhn” Sprotte wandelt auch die Mutter (Beate Nowotnick) auf den Spuren der Liebe, allerdings nicht zu Sprottes Vater (Aloys Kleine Büning). Und dann tritt auch der Opa (Rolf Münch) auf den Plan. Allmählich beginnt die Freundschaft der „wilden Hühner” während der gut einstündigen Vorführung zu bröckeln. Doch als die Mädchen lernen, das Liebe nicht unbedingt immer etwas mit Jungs zu tun haben muss, finden sie wieder zueinander und halten zusammen – wilde Hühner eben.
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