Do., 01.12.2016

Schule wird kindgerechter Klettern und Fußball spielen

Der Schulhof der Ambrosius-Grundschule wird umgestaltet. Unter anderem gibt es eine Kletterwand (oben links), zwei Fußballkleinspielfelder an der Sporthalle, neue Hecken und Bäume sowie ein grünes Klassenzimmer (unten links).

Der Schulhof der Ambrosius-Grundschule wird umgestaltet. Unter anderem gibt es eine Kletterwand (oben links), zwei Fußballkleinspielfelder an der Sporthalle, neue Hecken und Bäume sowie ein grünes Klassenzimmer (unten links). Foto: Niemann

Ostbevern - 

Die Gemeindeverwaltung hat im Ausschuss das detaillierte Konzept zur Neugestaltung des Ambrosius-Schulhofes vorgestellt.

Von Thomas Biniossek

Die Umgestaltung des Schulhofes der Ambrosius-Grundschule kommt – das war schon länger klar. Jetzt aber stellte Hans-Heinrich Witt von der Verwaltung dem Ausschuss für Bildung, Generationen und Soziales die exakten Planungen vor, die er zusammen mit Schulleiter Hermann Rottmann und drei Lehrerinnen in etlichen Diskussionsrunden erarbeitet hat. Rund 150 000 Euro nimmt die Gemeinde in die Hand, um den Schulhof im kommenden Jahr während der Sommerferien zu sanieren.

Die ursprüngliche Planung, lediglich den Asphalt, dessen Untergrund und die Entwässerung in Angriff zu nehmen, wurde dahingehend korrigiert, dass im Zuge dieser Sanierung Aufwertungsmaßnahmen am Außengelände der Grundschule durchgeführt werden sollen. Das bedeutet, berichtete Witt anhand eines Gestaltungsplanes, dass eine Kletterwand mit Fallschutz gebaut wird, dass es neue Bepflanzungen (Bäume und Hecken) geben wird und zwei kleine Fußballfelder an der Sporthalle mit Fangzäunen erstellt werden sollen. Neue Basketballkörbe, die Verlegung der Tischtennisplatte, die Schließung des Sandplatzes, ein kleines „grünes Klassenzimmer“ und Pflasterarbeiten an den Geräteräumen listete der Verwaltungsfachmann weiter auf.

„Angesichts der Kosten könnte man diese Maßnahme in zwei Phasen verwirklichen“, erklärte Witt, „aber Asphalt und Entwässerung müssen in einem Zuge gemacht werden. Und das ist der größte Batzen.“ Deshalb, so der Fachmann, sollte das Ganze weitgehend in 2017 durchgeführt werden.

„Ein gutes Konzept“, sagte nach der Präsentation CDU-Fraktionsführer Hubertus Hermann. Ähnlich sahen das von den Grünen Ulrich Lunkebein und von der SPD Heinz-Josef Zumhasch. Karin Läkamp befand allerdings, dass es trotz der Maßnahmen „für mich zu viel Asphalt ist. Ich hätte mir mehr Rasenflächen gewünscht“.

„Wichtig war uns, Formen zu schaffen“, sagte Rottmann. Und die Schule habe für ihre Schüler viele Bewegungsgeräte mit Rollen. „Da macht eine große Asphaltfläche Sinn.“ Der Schulleiter wies darauf hin, dass mit Hilfe des Förderverein der Ambrosius-Grundschule das eine oder andere zur Gestaltung des neuen Geländes angeschafft werden könne, etwa eine zweite Tischtennisplatte oder Reckstangen unterschiedlicher Höhe.

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