Erntedankfest
Dank für eine „ordentliche Ernte“

Westbevern -

Für eine „ordentliche Ernte“ dankten die Landfrauen, die Landjugend und der Landwirtschaftliche Ortsverein bei ihrem Erntedankfest.

Montag, 02.10.2017, 18:10 Uhr

Die Kinder ließen sich gerne von Johanna Eickholt schminken.Viele Besucher hatten sich bei der Erntedankfeier eingefunden.
Die Kinder ließen sich gerne von Johanna Eickholt schminken.Viele Besucher hatten sich bei der Erntedankfeier eingefunden. Foto: Niemann

Herbstzeit ist Erntezeit. Damit untrennbar sind auch die Erntedankfeiern verbunden, die eine Pflege des Brauchtums, der Gemeinschaft, der Geselligkeit und die Hoffnung für eine gedeihliche Zukunft beinhalten. Mit großem Engagement hatten die Landfrauen, die Landjugend und der Landwirtschaftliche Ortsvereins das Erntedankfest mit Familiengottesdienst sowie dem anschließenden Erntedankfrühschoppen am Speicher vorbereitet.

Bereits im Vorfeld hatten die Veranstalter mit dem Erntekronebinden und der Beschaffung von Früchten des Feldes für den entsprechenden Schmuck am Altar der Pfarrkirche gesorgt. Dort feierte Pfarrer Bruno Pottebaum mit den Kirchenbesuchern den Familiengottesdienst. In seiner Predigt ging der Pfarrer auf den Brauch des Erntedankfestes und wiederholt auch auf das Wort „Danke“ ein, das seiner Ansicht nach häufiger – auch bei kleineren Dingen – benutzt werden sollte.

Georg Schulze Nahrup, Vorsitzender des Westbeverner Ortsvereins, dankte Pfarrer Pottebaum für den geistlichen Teil sowie dem Musikzug Westbevern-Dorf und den MGV „Eintracht“ Vadrup für die musikalische und gesangliche Untermalung des Erntedankfrühschoppens, der bei bestem Wetter im und vor dem Speicher auf dem Dorfplatz stattfand. „Wir sind alle zu Dank verpflichtet“, hob Schulze Nahrup hervor und wies auch auf die Ernte hin, die mit Abstrichen, trotz Starkregens und Sturms, als ordentlich bezeichnet werden könne. „Denken wir auch mal an andere Gegenden, die es viel schlimmer getroffen hat, die mit wenig Ertrag auskommen müssen.“

Lob hatte Georg Schulze Nahrup auch für Josef Strotmeier parat, der bereits um 4 Uhr morgens den Backofen angeheizt hatte, damit die Landfrauen Brot backen und Schnittchen schmieren konnten. Mitglieder der Landjugend sorgten für Spezialitäten vom Grill und die des Landwirtschaftlichen Ortsvereins für einen guten Tropfen, um auf ein gutes Miteinander anstoßen zu können.

Auch an die Kinder hatten die Veranstaltertrio mit dem Aufbau einer Hüpfburg und mit einer Schminkaktion, die von Johanna Eickholt durchgeführt wurde, gedacht.

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