Monika Brors im Ostbeverner Kunstkubus
Ein Zyklus in „Weiß“

Ostbevern -

Seit diesem Wochenende stellt die Künstlerin Monika Brors in La Folie aus. Zur Vernissage der Bilder aus dem Zyklus „Weiß“ waren viele Menschen gekommen, um unter anderem der Laudatio zu Ehren der Ostbevernerin zu lauschen und anschließend ihre Bilder zu bestaunen.

Montag, 11.06.2018, 16:00 Uhr

Zahlreiche Besucher waren zur Vernissage von Monika Brors gekommen. Am Ende waren es sogar zu viele für den Kunstkubus La Folie.
Zahlreiche Besucher waren zur Vernissage von Monika Brors gekommen. Am Ende waren es sogar zu viele für den Kunstkubus La Folie. Foto: Reinker

„Unser Wahrzeichen am Ortseingang ist wohl zu klein geraten“, sagte Thomas Gabriel am Sonntagvormittag schmunzelnd. Was er meinte: den Kunstkubus „La Folie“. Denn der Ausstellungspavillon konnte die Menge an Besuchern gar nicht aufnehmen. Die Vernissage der Künstlerin Monika Brors, organisiert vom Verein „OstbevernKultur“, war auf ein enormes Interesse gestoßen. Über 80 Kunstfreunde kamen zur Eröffnung. Den musikalischen Auftakt übernahm das Cello-Duo Aaron Schröder und Jürgen Skura.

Eine „andere“ Monika Brors werde man in dieser Ausstellung entdecken, meinte Thomas Gabriel. „Sie werden sehen, dass damit ein anderes Kapitel aufgeschlagen wird“, sprach der Spartenleiter die Zuhörer an.

Eine Laudatio hielt Dr. Annette Georgi, die begeistert von der ersten Begegnung mit der Künstlerin erzählte. „Es ist eine ganz besondere Ausstellung“, lobte die Kunsthistorikerin. Die Ostbevernerin Monika Brors, die seit vielen Jahren mit verschiedenen Materialien arbeitet und auch über die nationalen Grenzen Erfolge feierte, habe sich das Malen autodidaktisch erarbeitet. Auch hier experimentierte sie mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen, begonnen bei der „naiven Malerei“ über expressionistische Aquarelle bis hin zu den aktuellen Arbeiten in impressionistischer Ausdrucksform.

Der Zyklus mit dem Titel „Weiß“, eine Reihe aus Öl- und Gouachefarben auf Leinwand, gebe ein Zeichen für Ruhe, Reinheit und eine Offenheit, „die alles Positive ermöglicht“, so Georgi. Zugunsten der Stimmung wurde der malerische Prozess reduziert. Die von Monika Brors gemalten Frauen gibt es wirklich. „Sie wollte einen persönlichen Bezug zu den Frauen auf den Bildern haben“, erklärte die Rednerin. Das erreichte die Künstlerin und „lokale Größe“, in dem sie sich an realen Personen orientierte. „Die Frauen sind nicht als Objekt, sondern als ein Subjekt dargestellt“, erkannte Dr. Annette Georgi an.

Da sich Monika Brors in ihrer Arbeit gerne mit Neuem befasse, hofft die Kunsthistorikerin, in Zukunft mehr von der Künstlerin zu sehen. Früher gearbeitete bunte und scheinbar fliegende Vögelchen ergänzen die Präsentation der etwa 20 Werke. Die Ausstellung läuft bis zum Sonntag, 22. Juli, und ist sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter ✆ 9 04 32 oder ✆ 01 62 /2 15 08 94 geöffnet.

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