Ostbevern

Di., 06.07.2010

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In verschiedene Arbeitsfelder hineingeschaut

Alexander Unterhalt, Clara Heitkötter und Jan-Niklas Weber schnupperten gestern in den Tagesablauf der WN-Redaktion in Telgte hinein.Foto: (Große Hüttmann)

Ostbevern/Telgte - Rechtsanwalt, BWL-Studium oder Architekt: Das waren nur drei von 28 möglichen Berufsfeldern und Studienfächern, die gestern von 220 Oberstufenschülern der Loburg erkundet werden konnten. Die Obersekundaner und Unterprimaner waren Teilnehmer des 47. Berufskontakttages.

Ziel der Aktion war es, den Schülern Vorstellungen von verschiedenen Berufsfeldern näher zu bringen und sie zugleich für eine mögliche Tätigkeit oder Ausbildung zu begeistern. Dabei standen sowohl Berufe mit als auch ohne Studium auf der Liste.

Die Organisation lag erneut in den Händen von Oberstudienrat Winfried Rösel. Bereits im Mai konnte sich jeder Schüler in eine Liste mit insgesamt 28 Angeboten eintragen. Eindeutiger Renner im Programm war dabei die Studienberatung an der Universität Münster, die die meisten Nennungen erzielte. Alle Betriebe wiederum waren in der Nähe von Ostbevern oder Telgte. „Die Zusammenarbeit mit den Firmen aus dem hiesigen Raum ist gut“, lobte Rösel.

Alexander Unterhalt, Clara Heitkötter und Jan-Niklas Weber etwa hatten sich für einen „Schnuppertag“ in der Lokalredaktion Telgte der Westfälischen Nachrichten entschieden. Redakteur Andreas Große Hüttmann zeigte den drei Oberstufenschülern nicht nur, wie Seiten geplant werden. Auch die Bildbearbeitung und das Schreiben von Zeitungsartikeln standen auf dem Aktionsplan.

Ganz praktisch ging es anschließend zu, denn die Pennäler konnten sich selbst einmal als Journalisten versuchen. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so anstrengend sein kann“, sagte Clara Heitkötter, nachdem die ersten Sätze auf dem Bildschirm standen und die Köpfe rauchten.

Der Berufskontakttag ist nur ein Angebot in einer ganzen Palette von Veranstaltungen und Kursen, bei denen es um die Berufswahl geht. Intensiv arbeitet die Loburg mit Experten der Agentur für Arbeit zusammen. Gerne greift Oberstudienrat Winfried Rösel dabei auf seine Kontakte zu Ehemaligen zurück. In vielen der Firmen und Betrieben, die gestern angesteuert wurden, arbeiten ehemalige Loburger.


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