Mo., 04.03.2013

RP zu Gast bei der Senioren-Union Flächenkampf mit neuer Dimension

Regierungspräsident  Prof. Dr. Reinhard Klenke (3. v. r.) sprach bei der Senioren-Union. Zu Gast war auch Henning Rehbaum (MdL, 2.v.l.). Begrüßt wurden sie von Hermann Leson (Vorstand), Werner Wiewel (Vorsitzender) und Heinrich Wichmann (Ehrenvorsitzender).

Regierungspräsident  Prof. Dr. Reinhard Klenke (3. v. r.) sprach bei der Senioren-Union. Zu Gast war auch Henning Rehbaum (MdL, 2.v.l.). Begrüßt wurden sie von Hermann Leson (Vorstand), Werner Wiewel (Vorsitzender) und Heinrich Wichmann (Ehrenvorsitzender). Foto: Opperbeck

Sendenhorst - 

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke war zu Gast bei der Senioren-Union im Kreis Warendorf. Er musst sich auch Kritik anhören

Von Wolfram Opperbeck

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke war zu Gast bei der Senioren-Union im Kreis Warendorf. Dazu begrüßte Kreisvorsitzender Werner Wiewel im Hotel-Restaurant „Waldmutter“ in Sendenhorst viele Zuhörer.

Schon vor den Ausführungen des Regierungspräsidenten betonte Wiewel, der Regierungsbezirk Münster müsse auf jeden Fall erhalten bleiben.

Zur Landesregierung in Düsseldorf gehören fünf Regierungsbezirke, einer davon ist der in Münster. Zu den zentralen Aufgaben eines Regierungsbezirks zählen beispielsweise Wirtschaftsförderung und Regionalplanung, die wie ein riesengroßer Flächennutzungsplan anzugehen sei. So gebe es nicht selten Dauerkonflikte rund um das Thema Flächenbedarf in den Städten und Gemeinden und der dortigen Wirtschaft. In Zukunft werde es wohl sogar noch eine Ausweitung dieser Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Flächen für die Windenergie kommen, prognostizierte der Regierungspräsident.

Eine weitere Aufgabe der Bezirksregierung sei die Kommunalaufsicht, wobei besonders ein kontrollierender Blick auf den Umgang mit den Finanzen in den einzelnen Städten und Gemeinden zu richten sei.

In der anschließenden Diskussion spielte das Thema Inklusion eine wichtige Rolle, aber es ging auch um den Straßenbau und die Unterstützung von Projekten in einzelnen Kommunen. Dabei wurde Kritik am Vorgehen der Bezirksregierung geäußert – im Blick war dabei ein vereinzeltes „Durchpeitschen“ von Schultypen für einzelnen Städte, etwa in Ennigerloh und Beckum.

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