Eröffnung der Cafeteria im Altenzentrum

Mo., 30.01.2012

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Angebot für Generationen

Eröffnung der Cafeteria im Altenzentrum : Angebot für Generationen

Die Eröffnung des Cafés im Sassenberger Altenzentrum lockte am Sonntagnachmittag viele Besucher, Der Andrag war so groß, dass ein Nebenraum mitgenutzt werden musste. Foto: Irmler

Sassenberg - 

Mit einem so großen Interesse schienen die Verantwortlichen des Altenzentrums St. Josef nicht gerechnet zu haben. Zwar hatte man am Sonntagnachmittag mit regem Interesse an der offiziellen Einweihung der neuen Cafeteria gerechnet, das Besucheraufkommen aber offensichtlich unterschätzt.

Von Christopher Irmler

So wurde kurzfristig der ebenfalls zur neuen Cafeteria gehörende Veranstaltungsraum als zusätzlicher Sitzbereich für die Gäste genutzt. Eigentlich wollte hier Cilly Rutemöller Kindergeschichten vorlesen und das Erzählte mit Hilfe von Dias vermitteln. Kurzerhand verlegte man diesen Programmpunkt in einen Raum im ersten Stock.

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Schon im Rahmen der Begrüßung hatte Cecylia Antolak auf die besondere Funktion der Cafeteria hingewiesen. „Sie ist nicht nur für Kaffee und Kuchen da. Wir haben hier viel mehr zu bieten.“ Beispielhaft hierfür stehe der angeschlossene Veranstaltungsraum, der von den ortsansässigen Vereinen gemietet werden kann. Die Ehrenamtskoordinatorin und Verantwortliche des Sozialen Dienstes wird in Zukunft die Veranstaltungen im neu geschaffenen Raum organisieren. Sie ist somit erste Ansprechpartnerin für interessierte Vereine und Organisationen.

Heimleiter Werner Fusenig erläuterte am Rande der Einweihungsfeier die genauen Hintergründe. „Die Cafeteria ist ein zusätzliches Angebot der Gemeinde und wird nicht durch die Leistungen des Altenzentrums abgedeckt.“ Dies sei nur möglich, da man Ines Frye über das Projekt „Bürgerarbeit“ für diesen Dienst habe gewinnen können. „Ab dem Frühjahr wird der Mehrgenerationenpfad aufgebaut. Diese Cafeteria ist ein wichtiger Teil davon. Sie fungiert als Scharnier.“ Mit der früheren Cafeteria des Altenzentrums habe dieses Angebot nicht nur optisch nichts mehr gemein. „Es ist ein öffentliches Café, ein Stadtteiltreff wenn man so will.“ Dieses gehe weit über den bisherigen Charakter als reiner Speisesaal hinaus. Im Sommer werde man auch den Außenbereich vor dem Haupteingang nutzen können, sagte Werner Fusenig weiter.

Das Interesse am Tag der Einweihung war indes groß. Doch laut Fusenig warte auf alle Beteiligten noch viel Geduld. „Es wird sicher noch dauern, bis sich so etwas etabliert. Es ist ein interessanter Ansatz, ein solches generationenübergreifendes Angebot zu schaffen.“ Das Angebot dürfe jedoch nicht als Konkurrenz zu bereits bestehenden Cafés in Sassenberg verstanden werden.

Am Tag der Einweihung folgten Gäste und Bewohner der Einladung Antolaks, „das warme und schöne Ambiente“ zu genießen. Der Harsewinkeler Zauberer Ralf Diehm zog die Besucher mit allerlei Tricks in seinen Bann. Gegenüber des Eingangs hatte sich die Strickgruppe postiert, um ihre Arbeiten vorzustellen und zu verkaufen. Der Erlös ist hierbei für den guten Zweck bestimmt.


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