Informationsabend der Kolpingsfamilie

Do., 26.01.2012

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Familienkreis ist eine Bereicherung

Informationsabend der Kolpingsfamilie : Familienkreis ist eine Bereicherung

In Gruppen sollten sich die jungen Eltern überlegen, welche Erwartungen und vor allem Fragen sie an einem Familienkreis haben. Foto: Michael Strothoff

Füchtorf - 

Die Gründung eines Familienkreises ist mühsam. Junge Familien, die sich noch kaum kennen, bilden plötzlich eine Gemeinschaft. Doch wer organisiert nun etwas? Wo finden Treffen statt?

Von Michael Strothoff

Und was wird genau gemacht? Zu Beginn stehen viele Familienkreise oft etwas ratlos da. Willi Rennemeier kennt das nur zu gut. Als sich 2006 sein Familienkreis gründete, machte er auch diese Erfahrung.

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Damals vermisste das Vorstandsmitglied der Füchtorfer Kolpingsfamilie vor allem Tipps und helfende Erfahrung andere Familienkreise. „Wir bekamen zwar Tipps von Familienkreisen, deren Kinder aber schon wesentlich älter waren als unsere, daher halfen sie uns nicht wirklich weiter“, stellt Willi Rennemeier fest. Daher möchte die Füchtorfer Kolpingsfamilie junge Eltern mit einem Informationsabend auf Familienkreis vorbereiten.

Aktuell gibt es acht Familienkreise in Füchtorf, am Mittwochabend trafen sich junge Eltern die Interesse an einem neunten Familienkreis haben. „Wir wollen mal hören, was die junge Familien sich unter einem Familienkreis vorstellen und dann können wir sagen, das kann ein Familienkreis bieten und das nicht“, erklärt Willi Rennmeier die Idee für den Abend. Zudem stand vor allem die erste Zeit nach der Gründung im Mittelpunkt.

Nach ein paar Gruppenspielen im Füchtorfer Pfarrheim gingen Willi Rennmeier und Vorsitzender Josef Klösener dann das Thema Familienkreis an.

In Gruppen sollten sich die jungen Eltern überlegen, welche Erwartungen und vor allem Fragen sie an einem Familienkreis haben. Und die Teilnehmer hatten ganz genaue Vorstellung von einem Familienkreis. So soll er helfen Anschluss und Freunde zu finden, Grundlage für gemeinsame Aktivitäten sein und eine Möglichkeit zum Austausch bieten.

Dabei bremste Willi Rennemeier zunächst einmal ein bisschen die Erwartung. „Es wird nicht so sein, dass ihr nach ein paar Treffen schon ein Jahresprogramm entwickelt habt, euch bestens kennt und schon größere Aktivitäten plant“. Stattdessen riet Rennemeier den Neulingen das erste Jahr zum Kennenlernen zu nutzen. „Da reicht ein Spaziergang oder ein gemütliches Kaffee trinken völlig aus“ erklärte er. Nach spätestens einem Jahr wissen dann die Familien meist schon, ob ein Familienkreis etwas für sie ist oder ob sie es lieber sein lassen. „Denn ein Familienkreis ist völlig unverbindlich. Ihr müsst auch nicht Mitglied im Kolping sein“ erklärt Willi Rennemeier am Mittwochabend. Eine kleine Hilfestellung gaben Josef Klösener und Willi Rennemeier aber dann doch noch.

Die Familien sollten schon einmal ein Termin für ihr erstes Treffen im Pfarrheim finden. Denn wenn sich ein Kreis erstmal gefunden habe, dann sei er für alle eine tolle Bereicherung.


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