Versammlung der KFD Füchtorf

Fr., 27.01.2012

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Alltag unter die Lupe genommen

Versammlung der KFD Füchtorf : Alltag unter die Lupe genommen

Wie immer gut besucht war die Jahreshauptversammlung der KFD. Foto: Michael Strothoff

Füchtorf - 

Die KFD Füchtorf blickte auf ihrer Generalversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2011 zurück, und hatte zudem mit der Autorin Helga Licher sowie dem Ehepaar Gertrud und Reinhold Schröder interessante Gäste geladen.

Von Michael Strothoff

Wenn Helga Licher liest, hat sie meist alle Zuhörer an ihren Lippen. Mit kleinen Geschichten nimmt die Hobbyautorin aus Hilter die täglichen Dinge des Lebens unter die Lupe. Und das auf so eine lebendige und stimmungsvolle Weise, das für viel Spaß gesorgt ist. Davon konnten sich die Frauen der KFD am Donnerstagabend selbst überzeugen. Denn Helga Licher präsentierte auf der Mitgliederversammlung einige ihre kleinen Kurzgeschichten mit den alltäglichen Problemen.

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Begonnen hatte der Abend mit der Begrüßung durch Vorsitzende Rita Vogelsang, die beim Anblick des gut gefüllten Saal sich freute: „Schön, dass sich heute so viele Zeit genommen haben.“ Auch Präses Norbert Ketteler freute sich, so viele KFD-Mitglieder begrüßen zu können „Dass so viele gekommen sind, zeigt das große Interesse an der Frauengemeinschaft und ist für die Lebendigkeit der Kirche vor Ort sehr wichtig.“

Ein Rückblick aufs vergangene Jahr lohnt sich bei der Füchtorfer Frauengemeinschaft immer, denn nicht nur Rita Vogelsang registrierte überrascht: „Ich wusste gar nicht, dass wir so viel gemacht haben.“ Und bei den Ausführungen von Schriftführerin Agnes Oertker wurde klar, die Füchtorfer KFD hat für jeden etwas zu bieten.

Einen tadellosen Kassenbericht präsentierte Kassiererin Maria Laumann ihren Mitgliedern, so dass die Entlastung des Vorstandes einstimmig erfolgt. Und auch Maria Tellen konnte mit ihrer Bilanz vom Lepra-Missionskreis beeindrucken. So unterstützte der Kreis wieder Projekte in Pakistan, eine Nähschule in Indien sowie eine Mädchenschule und Bistumsschule in Kenia. Und auch mit der Unterstützung aus Füchtorf konnten Medikamente für die Menschen in Eritrea finanziert werden. „Ich möchte mich bei allen bedanken die in irgendeiner Form uns unterstützt haben, damit wir wieder Hilfe leisten konnten“, bedankte sich Maria Tellen.

Auf eine spannende Reise nach Kaliningrad nahmen Gertrud und Reinhold Schröder die KFD-Mitglieder anschließend mit. Die beiden haben die Sammlung und Organisation der Transporte nach Kaliningrad in Füchtorf von Maria Tellen übernommen und begleiteten letztes Jahr eine Transportfahrt nach Ostpreußen. Von der hatten sie nun beeindruckende Bilder und kleine Filme mitgebracht, die einmal zeigten, wie die Lebenssituation dort ist und wem die Füchtorfer Kleider- und Sachspenden zu Gute kommen. Neben der Suppenküche und der Sozialstation der Malteser besuchten sie auch ein Kinderzentrum. „Die Kinder dort haben sich sehr gefreut uns zu sehen“, erinnerte sich Gertrud Schröder zurück. Doch vor allem die Bilder von den maroden kleinen Häusern und Hütten der armen Familien mit Schimmel an den Wänden, kein fließend Wasser und notdürftiger Einrichtungen beeindruckten. „Bei einem gut verdienen Job bekommt man circa 500 bis 600 Euro im Monat, bei Lebenserhaltungskosten die vergleichbar sind mit unseren. Da reicht das Geld vorne bis hinten nicht“, erzählte Reinhold Schröder.

Zum Abschluss noch ein paar Termine, die sich die KFD- Mitglieder schon einmal im Kalender eintragen können. So sorgt der Bunte Abend sowie Nachmittag am 14. und 15. Februar für närrische Unterhaltung. Am 2. März nimmt die KFD auch wieder am Weltgebetstag teil. Zudem ist eine Fahrt zur Creativa (14. März), ein Tageausflug nach Duisburg (11. Juli) und die Drei-Tages-Tour geht vom 17. bis 19. August nach Rheingau.


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