Lehrgänge der Feuerwehr
Di., 07.02.2012
Ausbildung bedeutet Sicherheit
Die Lehrgangsteilnehmer „Technische Hilfe-Wald“ vertieften ihr Wissen im Umgang mit Motorsägen und Schutzausrüstungen.
Sassenberg -
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sassenberg werden nicht nur gerufen, wenn es brennt. Egal, ob Verkehrsunfall, Sturmschäden, vollgelaufene Keller oder Brände – die Kameraden sind stets im Einsatz. Um diesen unterschiedlichen Aufgaben gewachsen zu sein, finden auf Kreisebene Feuerwehrlänge statt.
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Zwei dieser Lehrgänge des Kreisfeuerwehrverbandes Warendorf wurden in Sassenberg angeboten.
Zum 34. Mal wurde der Lehrgang „Technische Hilfe Wald“ durchgeführt – in diesem Jahr in Sassenberg. Lehrgangsleiter Karsten Geiskämper, studierter Forstwirt und Mitglied der Freiweilligen Feuerwehr Sassenberg, konnte hierbei sein Wissen an die Teilnehmer weitergeben. Insgesamt nahmen 18 Kameraden am Lehrgang teil.
In den Räumen des Feuerwehrgerätehauses setzten sich 24 Kameraden mit dem Thema Sprechfunk auseinander. „Es geht darum, die Sprechfunktechnik zu verstehen, das Bedienen der Geräte zu erlernen und das Navigieren zu üben“, erläutert der stellvertretende Wehrführer Heinrich Otte. Durch die Einführung in die Kartenkunde ist es möglich, nach Koordinaten zu fahren, was die Lokalisierung eines Einsatzortes vereinfacht. Wichtig sind den Verantwortlichen auch die Funkregeln. „Grundsätzlich wird gesiezt. Viele Infos mit wenig Text zu vermitteln ist das Ziel.“ Der technische Fortschritt erleichtert einerseits die Arbeit, erfordert jedoch auch gezielte Nachschulungen. So wird der Funk im Jahr 2013 von analog auf digital umgestellt werden.
Insgesamt sind aktuell 2000 aktive Feuerwehrleute auf Kreisebene im Einsatz. Die 20 auf die Wachen des Kreisgebiets verteilten Lehrgänge werden von 424 Teilnehmern absolviert. Die Feuerwehrausbildungsstätte in Ahlen-Brockhausen zählt ihrerseits noch mal 86 Teilnehmer. Zusätzlich werden Führungskräfte am Institut der Feuerwehren in Münster geschult.
Die Feuerwehr Sassenberg beteiligt sich indes gerne an der Ausrichtung solcher Lehrgänge. „Das Gerätehaus bietet optimale Voraussetzungen für den Funkerlehrgang“, betont der Verantwortliche Martin Stählker. Bedingt durch Unwetterlagen sei fundiertes Wissen in den besagten Bereichen immer wichtiger. „Ausbildung bedeutet Sicherheit.“
Zugführer Heinz Hülsmann unterstreicht das große Zusammengehörigkeitsgefühl. „Das ist Kameradschaft, die wirklich gelebt wird“, so Hülsmann mit Blick auf die geleistete Arbeit in den Lehrgängen.