Fr., 08.01.2016

Neujahrsempfang in Füchtorf Abriss hinterlässt merkwürdiges Gefühl

Anstoß aufs neue Jahr: Pastor Norbert Ketteler (l.) und Pfarrer Andreas Rösner freuen sich auf 2016.

Anstoß aufs neue Jahr: Pastor Norbert Ketteler (l.) und Pfarrer Andreas Rösner freuen sich auf 2016. Foto: gl

Füchtorf - 

Das neue Jahr begann in Füchtorf mit dem traditionellen Neujahrsempfang im Pfarrheim. Pastor Norbert Ketteler hatte dazu am Mittwochabend nach der Messe eingeladen. „Nütze die Zeit“ war das Motto des Abends. Natürlich blickte Pastor Ketteler noch einmal auf das Jahr 2015 zurück und erinnerte an die wichtigsten Stationen.

So wurden im ersten Quartal die Orgel gereinigt und saniert, so dass sie wieder einen schönen Klang hat. Die Finanzierung war dabei zu einem Großteil aus der Gemeinde selbst gekommen, denn 30 000 der benötigten 47 000 Euro wurden selbst erbracht.

Für die umfangreichen Arbeiten und Ideen zur Fusion der Kirchengemeinden im Juni dankte Ketteler der Steuerungsgruppe. Beide Pfarrbüros sind in beiden Kirchengemeinden weiter erreichbar. „Die Weichen sind gestellt, Wege müssen noch gefunden werden“, sagte Ketteler. Ein Blick in die Statistik machte den Trend der letzten Jahre deutlich. Es gab Zuwachs bei den Firmlingen (47/28) und den Erstkommunionskindern (36/33), zudem sind fünf neue Messdiener aufgenommen worden. Ein eindrucksvolles Erlebnis war für Ketteler eine Erwachsenentaufe, denn das sei heutzutage sehr selten.

Der Abriss des das Schwesternheimes verursachte bei Ketteler Unbehagen. „Es war ein merkwürdiges Gefühl, zu sehen, wie das Haus mit den vielen guten Geschichten dem Erdboden gleich gemacht wurde.“ Für Füchtorf wäre es von Vorteil, wenn an gleicher Stelle barrierefreie Wohnbebauung entstehen würde. Die Doppelgarage mit Abstellraum fürs Pfarrheim und der Garten mit den Wegen seien angelegt. Auf der Grenze zum Heimathaus werde ein Schuppen gebaut, in dem der Heimatverein seine Geräte unterbringen möchte.

In seiner Ansprache ging Pastor Ketteler auch auf sein Geschenk zum silbernen Ortsjubiläum ein. Der Untergrund – eine Fußbodendiele aus der Kirche, auf der viele Menschen gelaufen wären und die Sterne aus Schiefer gefertigt. Der Schiefer war beim Sturm vom Turm herab gerutscht – zum Glück erst in der Nacht nach dem Füchtorfer Weihnachtsmarkt. Im Jahr 2021 steht das 175. Jahr des Bestehens der Kirche auf dem Kalender. Bis dahin müsse die Heizung – wegen der Luftzufuhr zur Orgel – saniert werden.

Pastor Ketteler beendete sein Ansprache mit einem Brief von Bischof Alfred aus Ghana, in dem dieser sich für die finanziellen Zuwendungen bedankte. Pastor Andreas Rösner war ebenfalls zu Gast und bedankte sich, dass viele den Weg in die Zukunft mitgehen und erzählte vom Sämann, der voller Hoffnung ist, dass seine Saat aufgehe und Frucht trage.

Die Sternsinger sind am Sonntag unterwegs. Allerdings haben sich nicht genügend Sammler für alle Bezirke gefunden, so dass nicht alle Bürger besucht werden.

Leserkommentare

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Google-Anzeigen

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3725795?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F