Mo., 10.10.2016

Erntedankfest der Blumen- und Gartenfreunde Zwei Gramm entscheiden

Stefanie Wöstmann (3.v.l.) zeichnete die Sieger des „Zwiebel-Wettbewerbs“ aus: Cornelia und Gregor Busse, Elisabeth Möllmann (stellvertretend für die Eheleute Schulze Wienker), Manfred Bußmann (stellvertretend für die Eheleute Twehues), Mechthild und Reinhard Fischer, Anna und Hermann Lienkamp sowie Maria Hörstkamp.

Stefanie Wöstmann (3.v.l.) zeichnete die Sieger des „Zwiebel-Wettbewerbs“ aus: Cornelia und Gregor Busse, Elisabeth Möllmann (stellvertretend für die Eheleute Schulze Wienker), Manfred Bußmann (stellvertretend für die Eheleute Twehues), Mechthild und Reinhard Fischer, Anna und Hermann Lienkamp sowie Maria Hörstkamp. Foto: Irmler

Sassenberg - 

Wettbewerbe haben bei den Blumen- und Gartenfreund eine lange Tradition. Jahr für Jahr fordert der Vorstand seine Mitglieder auf, ein bestimmtes Obst oder Gemüse im heimischen Garten zu ziehen.

Von Christopher Irmler

Im Rahmen des Erntedankfests kürte man nun die erfolgreichsten Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs. Gesucht wurde die schwerste Zwiebel. Eigentlich – so zumindest die offizielle Angabe auf den vom Verein ausgegebenen Samentütchen – wären Zwiebeln mit einem Gewicht von bis zu 1,5 Kilogramm möglich gewesen. Tatsächlich waren alle elf eingereichten Pflanzen deutlich leichter.

„Wir schieben es jetzt einfach mal dem etwas zu nassen Frühling in die Schuhe“, schlug Stefanie Wöstmann vor. „Wir haben wirklich ordentliche Exemplare, aber mehr als ein Kilo hat niemand geschafft“, fasste sie die Ergebnisse zusammen. Gemeinsam mit Manfred Bußmann war sie am 4. Oktober mit der Waage unterwegs gewesen.

Der Gesamtsieg ging in diesem Herbst an Anna und Hermann Lienkamp aus Sassenberg, deren Zwiebel immerhin 622 Gramm wog. Der Lohn für den Einsatz als beste Hobbygärtner der diesjährigen Auflage war ein Reisegutschein über 50 Euro. Knapp dahinter folgte das Exemplar, welches Mechthild und Reinhard Fischer aus Füchtorf den Juroren präsentierten (620 Gramm). Auch Maria Hörstkamp, Cornelia und Gregor Busse, Barbara und Gustav Schulze Wienker sowie Helga und Paul Twehues nahmen Preise mit nach Hause. Neues Runde, neues Glück heißt es dann im nächsten Jahr, wenn die größte Sonnenblume der Blumen- und Gartenfreunde gesucht wird.

Bereichert wurde das Erntedankfest im Hotel am Feldmarksee auch durch den Auftritt der Füchtorfer Märchenerzählerin Birgit Fabich. Sie hatte eine abwandelte Version des Märchens von Frau Holle mitgebracht. „Sie kennen alle die Geschichte. Heute wird es ein anderes Märchen sein. Es handelt von der schönen, jungen Frau Holle.“ Nicht fehlen durfte dabei ein Spiel mit „Gevatter Tod“. An schönen Apfelbäumen, so erzählte Fabich, hingen große Äpfel. Ein Bezug zu den Blumen- und Gartenfreunden durfte auch im zweiten Märchen nicht fehlen. Dieses handelte von einem König und seinen drei Söhnen, die sich einer Aufgabe mit einem Tütchen Samen stellten. Am Rande erwähnte Fabich, dass auch sie gerne am Zwiebelwettbewerb des Vereins teilgenommen hätte. „Ich habe mich genau an die Vorgaben gehalten. Die beste Erde im Garten war für die Zwiebeln gedacht.“ Alles hätte so schön sein können – wäre da nicht eine Amsel in ihrem Garten gewesen, die sämtliche Aufzuchtversuche zunichte gemacht hatte.

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