Sassenberger fahren im Landesleistungszentrum
Radler verlassen die Waagerechte

Sassenberg -

Was machen die Radsportfreunde Sassenberg, wenn es sonntagsmorgens schneit und die Temperatur nicht unbedingt zum Rennradfahren einladen? Sie fahren einfach in einer Halle.

Donnerstag, 15.02.2018, 06:02 Uhr

Im Landesleistungszentrum NRW hatten die Sassenberger Radsportler sichtlich Spaß, auch wenn sie sich erstmal an die ungewohnten Räder und Bedingungen gewöhnen mussten.
Im Landesleistungszentrum NRW hatten die Sassenberger Radsportler sichtlich Spaß, auch wenn sie sich erstmal an die ungewohnten Räder und Bedingungen gewöhnen mussten. Foto: privat

So trafen sich neun Radsportfreunde aus Sassenberg sowie einige Sportler befreundeter Vereine am vergangenen Sonntag im Leistungszentrum NRW. Die Vorfreude der „alten Hasen“ und die Spannung der „NEUEN“ war groß, als es auf die unendlich lange Bretterpiste der Radrennbahn in Kaarst-Büttgen ging.

Zuerst musste man sich an die speziellen, vor Ort ausgeliehenen Bahnräder gewöhnen. An diesen fehlt nämlich alles, was man auf der Straße benötigt: Schaltung, Bremsen und der geliebte Freilauf. Aber nach einigen, langsamen Runden im Innern des 250 Meter langen Ovals, wurde die nächste Herausforderung gerne angenommen. Die eigentliche Fahrbahn. Die 13-Grad-Fahrbahnneigung auf den Geraden sind geschenkt, aber die Kurvenüberhöhung von 47,8 Grad sieht von unten sehr bedrohlich aus. Es kostet einiges an Überwindung, die gewohnte Waagerechte zu verlassen und über den blauen Streifen – die sogenannte Côte d’Azur – auf die eigentliche Bahn zu fahren. Die ersten Runden waren zum Teil etwas wackelig, aber dann ging der Spaß erst richtig los.

Die Geschwindigkeit wird zum Freund und man beginnt die Kurven zu lieben. Bei circa 40 km/h wird man in den Kurven sogar etwas in die Bahn gedrückt. Mit zunehmender Gelassenheit und hohem Tempo steigt der Mut auch oberhalb der blauen „Steherlinie“ zu fahren. Doch das zweistündige Pedalieren kostete den Sassenbergern einige „Körner“.

Doch die RSFler waren darauf gut vorbereitet und hatten im Innenraum der Radrennbahn ein kleines Kuchenbuffet inklusive Getränke aufgebaut, so dass man nach dem Adrenalin-Rausch schnell wieder den Puls herunter bekam.

Die Sassenberger freuen sich schon heute auf ein Wiedersehen im Februar 2019.

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