Vinnenberger Straße
Erhebliche Änderungswünsche

Füchtorf -

Die Bürgerbeteiligung zum endgültigen Ausbau der Vinnenberger Straße in Füchtorf brachte am Dienstag letzter Woche gravieren Änderungswünsche im Vergleich zu ursprünglichen Planung.

Donnerstag, 17.05.2018, 16:05 Uhr

Der endgültige Ausbau der Vinnenberger Straße war Thema in der Ratssitzung. Die Anwohner wollen beispielsweise die Grünflächen am nördlichen Straßenrand (l.) in dieser Form erhalten.
Der endgültige Ausbau der Vinnenberger Straße war Thema in der Ratssitzung. Die Anwohner wollen beispielsweise die Grünflächen am nördlichen Straßenrand (l.) in dieser Form erhalten. Foto: Ulrich Lieber

So soll der geplante Gehweg nördlich der Straße erstmal nicht gebaut werden, weil es derzeit noch keinen Bedarf dafür gebe und die vorhanden Grünflächen weiter als Parkplätze genutzt werden sollen. Des Weiteren möchten die Anwohner weniger geschwindigkeitsdämmende Maßnahmen und die geplanten Baumtore nur mit jeweils zwei statt vier Bäumen installieren. Überhaupt wollen die Anwohner auf die eigentlich geplanten Bäume verzichten, um die Parkflächen nicht zu verlieren.

Die Ratsmitglieder waren sichtlich verblüfft. Zwar war es der Plan, den Wünschen der Anwohner entsprechend zu handeln, doch mit so massiven Änderungen hatte wohl niemand gerechnet. „Das ist außergewöhnlich, dass die Grundzüge wegfallen sollen, vor allem die Geschwindigkeitsbegrenzung. Ich finde diese Änderungen schon erheblich und möchte das noch mal in den Fraktionen besprechen“, sagte Peter Holz (FWG).

Dass es zukünftig für weitere Planungen Probleme geben könnte, schloss Bürgermeister Josef Uphoff aus. „Wir sind Eigentümer der Parzelle. Es ist kein Problem, später den Gehweg zu bauen. Die Anwohner müssten das trotzdem tragen.“ Franz-Josef Linnemann (FWG) war bei der Bürgerbeteiligung anwesend. „Ich halte es persönlich nicht für richtig, es halb fertig zu machen, aber der Bürgerwille war eindeutig. Es ist eine unfertige Straße.“ Das sieht auch Albert Schumacher (Grüne) so. „Ich halte es für sinnvoll, die Bäume zu pflanzen.“ Diesen Wunsch unterstütze Alfons Westhoff (CDU), der dies allein aus Klimaschutzgründen für wichtig hält.

Franz-Josef Linnemann brachte noch einen anderen Aspekt in die Diskussion: „Ich werde den Eindruck nicht lost, dass es nach dem Beitrag geht.“ Josef Uphoff hatte dies an dem Abend nicht als Argument gehört. Um die finanziellen Belastungen genau abschätzen zu können, bat Johannes Philipper (FDP) um eine Gegenüberstellung der alten und der neuen Planung mit Auflistung der Kosten. Die neuen Planungen gehen auf jeden Fall erstmal zurück in die Fraktionen, da noch Beratungsbedarf besteht.

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