LMC stellt aktuelle Zahlen vor
Standort entwickelt sich weiter

Sassenberg/Marienfelde -

Im Rahmen der Händlerwoche informierte LMC über die aktuellen Entwicklungen. Geschäftsführer Ulrich Schoppmann zeigte auf, was am Sassenberger Standort in den vergangenen zwölf Monaten passiert ist. So wurde das Werk um 16 500 Quadratmeter umbauter Fläche erweitert. Dabei investierte LMC insgesamt 18,5 Millionen Euro in Gebäude sowie Maschinen und Anlagen. „Der Standort entwickelt sich weiter.“

Freitag, 18.05.2018, 11:05 Uhr

Der „doppelte Ulrich“ ist bei LMC bald Geschichte, aber am Donnerstag präsentierten Geschäftsführer Ulrich Schoppmann (l.) und Vertriebsleiter Ulrich Stephan noch einmal gemeinsam die aktuellen Zahlen und Modell des Sassenberger Unternehmens.
Der „doppelte Ulrich“ ist bei LMC bald Geschichte, aber am Donnerstag präsentierten Geschäftsführer Ulrich Schoppmann (l.) und Vertriebsleiter Ulrich Stephan noch einmal gemeinsam die aktuellen Zahlen und Modell des Sassenberger Unternehmens. Foto: Ulrich Lieber

Den doppelten Ulrich wird es bald bei LMC nicht mehr geben, denn Vertriebschef Ulrich Stephan wird ab Herbst das Unternehmen verlassen. Das teilte er am Donnerstag im Rahmen der LMC-Pressekonferenz in Marienfelde mit (nähere Einzelheiten im Extratext). Der Nachfolger steht noch nicht fest.

Im Hotel Klosterpforte eröffnete Geschäftsführer Ulrich Schoppmann zum Abschluss der Händlerwoche die Pressekonferenz. „Nur durch und mit den Handelspartnern können wir erfolgreich sein“, sagte Schoppmann. Anschließend gab er einen Überblick über die Entwicklung des Sassenberger Standortes in den vergangenen zwölf Monaten, und da hat sich eine Menge getan. So wurde das Werk um 16 500 Quadratmeter umbauter Fläche erweitert. Dabei investierte LMC 11,5 Millionen Euro in die Gebäude und sieben Millionen Euro in Maschinen und Anlagen. „Der Standort entwickelt sich weiter“, versicherte Ulrich Schoppmann.

Entsprechend hat sich auch der Umsatz erhöht, der im Geschäftsjahr 2016/27 (Stichtag 31. August) bei 164 Millionen Euro lag und für 17/18 bei circa 210 Millionen liegen wird. Die Zahl der Fahrzeuge hat sich im gleichen Zeitraum von 7450 auf 8980 erhöht. Besonders erfreulich ist dabei, dass sich auch die Zahl der Mitarbeiter von 642 auf 730 deutlich gesteigert hat. „Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Schoppmann. Darum werde auf gute Arbeitsplatzbedingungen großer Wert gelegt. Auch in der Ausbildung ist LMC aktiv und beschäftigt derzeit 20 Azubis.

Vertriebsleiter Ulrich Stephan übernahm die Vorstellung der neuen Modelle und ging auf die aktuelle Marktentwicklung ein. Für die Jahre 2014 bis 2020 werde mit einer Verdoppelung der Verkaufszahlen gerechnet. „Die Händler gucken staunend auf die Zahlen. Wir glauben, dass diese Zahlen realistisch sind“, sagte Ulrich Stephan. Dies sei auch ein Grund für die Erweiterung gewesen. „Wir wollen in Sassenberg ganz ganz viele Wohnwagen bauen.“

Im neuen LMC-Programm für Wohnwagen wird es insgesamt 33 Grundrisse geben, davon sind elf neu. „Der Trend sind junge Familien mit Kindern“, erklärte Ulrich Stephan und darauf habe man sich bei LMC eingestellt.

Bei den Reisemobilen gibt es 32 Grundrisse, die zum Teil aus Sassenberg und zum Teil aus dem zweiten Produktionsstandort in Kehl stammen. „Mittelfristig werden keine Reisemobile mehr in Sassenberg gebaut“, sagte der Vertriebsleiter. Sassenberg wird sich dann ausschließlich auf Wohnwagen konzentrieren, während in Kehl die Reisemobile hergestellt werden sollen.

Einen kleinen Schreck gab es am Mittwochabend aufgrund des schweren Gewitters, denn ein Blitz schlug in eines der ausgestellten Reisemobile ein und durch den Überspannungsschaden waren gleich neun Reisemobile betroffen. „Es ist das passiert, was passieren muss. Der faradaysche Käfig hat funktioniert, den Insassen wäre nichts passiert“, versichert Ulrich Stephan. Lediglich die Elektronik hätte einigen Schaden genommen, aber die Fahrzeuge seien noch betriebsbereit.

Ulrich Stephan stellte auch schon die nächsten Entwicklungen bei LMC vor. So wird es bereits im Sommer ein kleines Relaunch der Homepage geben, ehe im Herbst/Winter die große Lösung mit einem komplett neuen Internetauftritt kommen wird. „Wir wollen den Down­laodbereich erweitern“, sagte Stephan. Außerdem ist geplant, eine erste virtuelle Werksführung zu implementieren, die ab Sommer in etwa acht Minuten sowohl das Werk als auch die Produktion eines Wohnwagens vorstellen soll. „Das soll aber nicht die richtige Werksführung ersetzen“, versprach Ulrich Stephan. Aber auch LMC treibe die Digitalisierung voran und werde auch Filme auf einem eigenen YouTube-Channel präsentieren.

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