Verabschiedung der Schulleitung der Sekundarschule
Der Stadt eine Schule geschenkt

Sassenberg -

Stephanus Stritzke und Sigrid Peglau-Dieckmann sind am Donnerstagabend feierlich in der Aula der Sekundarschule verabschiedet worden.

Donnerstag, 12.07.2018, 19:48 Uhr

Markus Jahn (l.) vom Lehrerrat überreichte Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke jeweils einen Gutschein für eine Ballonfahrt.
Markus Jahn (l.) vom Lehrerrat überreichte Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke jeweils einen Gutschein für eine Ballonfahrt. Foto: Ulrich Lieber

Während Stritzke seine Entlassungsurkunde aus den Händen von Ulrich Vornholt von der Bezirksregierung in Empfang nehmen durfte, muss sich Sigrid Peglau-Dieckmann noch ein Jahr gedulden. Sie legt zunächst ein Sabbath-Jahr ein, bevor sie dann endgültig in den Ruhestand verabschiedet wird.

Offizieller Abschied Stritzke

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  • Offizieller Abschied von Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke Foto: Ulrich Lieber
  • Offizieller Abschied von Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke Foto: Ulrich Lieber
  • Offizieller Abschied von Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke Foto: Ulrich Lieber
  • Offizieller Abschied von Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke Foto: Ulrich Lieber
  • Offizieller Abschied von Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke Foto: Ulrich Lieber
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Nachdem die Lehrerband einen Rolling-Stones-Song gespielt hatte, begrüßte Jürgen Schürenkamp die Gäste. „Der Tag steht schon lange im Terminkalender. Ich habe gesehen, dass Ihr den verdrängt habt“, sagte er in Richtung der beiden künftigen Ruheständler. Bevor es nun zu den Grußworten kam, legte die Lehrerband noch mit Bob Dylan und den Beatles nach.

Nina Offers, Vorsitzende des Fördervereins, trat mit dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Andrea Kortenbreer als „gemischtes Doppel“ an, denn schließlich werde ja auch ein gemischtes Doppel verabschiedet. „Wir danken für Ihr unendliches Engagement für diese Schule.“ Als kleines Geschenk gab es für beide ein „Potpourri der guten Laune“ in Form eines Präsentkorbes.

Bürgermeister Josef Uphoff dankte besonders dafür, dass die beiden Pädagogen die Sekundarschule aufgebaut haben. „Ihnen ist es gelungen, in alten Gebäuden eine neue Schule zu etablieren.“ Das längere gemeinsame Lernen sei ein guter Weg für das spätere Leben, und der Aufbau der Schule sei eine herausragende Lebensleistung. „Die Stadt ist stolz auf Sie und auf die Schule. Sie haben uns eine neue Schule geschenkt.“

Zur Musik der Oper „Die Entführung aus dem Serail“ hatte der Lehrerchor einen neuen und ganz persönlichen Text geschrieben, der für Beifallsstürme sorgte. Ulrich Vornholt staunte darüber, dass die Stadt geschmückt ist. „Hier wird alles getan, um es Dir schwer zu machen“, scherzte Vornholt. Er ging in seiner Laudatio auf die vielen Leistungen Stritzkes ein, die in einer dicken Personalakte nachzulesen seien. Mit dem Aufbau der Sekundarschule habe er noch einmal sein pädagogisches Konzept umsetzen können. „Du verlässt Deine Sekundarschule, Ihr verlasst Eure Schule.“

„Deine Stärke war immer die Gewinnung von Ressourcen“, sagte Schulrat Klaus Pläger. Schulsozialarbeit habe er schon immer praktiziert, lange bevor es die Politik gefordert habe. „Mit der Sekundarschule hast Du Deine Arbeit noch einmal erhöht. Es hätte sicher ruhigere Möglichkeiten für die letzten sechs Jahre gegeben. Eure Namen werden stets mit der Schule verbunden sein.“

Für den Lehrerrat sprach Markus Jahn, ein „Kollege der ersten Stunde“. Er habe alles ein wenig aus der Distanz beobachten können. Diese Distanz können nun auch die beiden zukünftigen Ruheständler bei einer Ballonfahrt genießen, die das Kollegium in Form von Gutscheinen überreichte. „Wenn der Wind günstig steht, könnt Ihr Eure Schule noch einmal von oben sehen.“

Nach einem emotionalen Abschiedslied des Lehrerchores waren endlich auch die beiden Protagonisten des Abends an der Reihe. Sigrid Peglau-Dieckmann und Stephanus Stritzke hatten sich das Alphabet vorgenommen und die beiden Gäste der Bezirksregierung kurzerhand zu Assistenten degradiert, die Buchstaben an eine Tafel heften mussten. Da ging es um R und H, wie Real- und Hauptschule, oder um I wie Integration. Oder um E wie Eltern. „Ich bin dankbar für die Zusammenarbeit mit den drei Grundschulen, die immer besser geworden ist. Wie haben viele Gespräche mit den Eltern der Viertklässler gemeinsam geführt.“ S wie die Stadt als zuverlässigem Schulträger oder F wie Flüchtlinge, die integriert werden konnten, gehörten ebenso dazu, wie das S für die Sekundarschule. „Die Sekundarschule ist auf dem Weg, zu einer Schule zu werden, die die Eltern nicht mehr ablehnen können“, versicherte Stritzke. Als alle Buchstaben an der Wand waren, stand dort: „Ihr schafft es gemeinsam“, eine Aufforderung. die an das Kollegium und die neue Schulleiterin Elisabeth Suer ging.

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