Sassenberg

Di., 31.08.2010

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260 Kilometer in drei Tagen

Nach vielen Kilometern auf dem Rad gönnten sich die Radfreunde in Haltern eine Pause in einer bayerischen Gaststätte.

Sassenberg/Füchtorf - Auch wenn es auf Landes- und Kreisebene etwas ruhiger geworden ist, traten die Radfreunde Sassenberg-Füchtorf  bei ihrer 18. Drei-Tages-Tour in Folge kräftig in die Pedale. 15 Radfreunde starteten mit ihren Tourenräder schon morgens um 6.45 Uhr nach Haltern am See, um bei der Veranstaltung  ,,Haltern bittet zu Tisch“ dabei zu sein.

Nach 20 Kilometern fuhren die Radler das Café der Freckenhorster Werkstätten auf dem Hof Lohmann für das traditionelle Frühstücksbuffet an. Gestärkt ging es weiter über ruhige Wirtschaftswege, weit von Hauptstraßen und dem Autoverkehr entfernt, über Sendenhorst, Drensteinfurt und Ascheberg nach Olfen. Dort erwartete die sportlichen Vereinsmitglieder Elke Heldt mit ihrem Begleitfahrzeug, und alle machten eine Pause.

Kurz vor Haltern stärkten sich die Radler in einer bayrischen Blockhausanlage noch einmal für die restlichen Kilometer mit Kaffee und Kuchen. Nach der Ankunft im Hotel ruhten sich die Radler etwas aus und zogen schließlich zum Abendessen.

Auf dem Marktplatz von Haltern, wo die große Schlemmerveranstalung mit einem Mondschein-Shopping stattfand, genossen die 15 Sportler bei gedämpfter Musik und gutem Essen den Abend.

Am zweiten Tag der Reise fuhren die Radfreunde nach einem ausgiebigen Frühstück zum Halterner Stausee, um den die Gruppe 20 Kilometer fuhr. Anschließend verbrachten die Radler drei Stunden im Stadtkern.

Abends suchte sich die Gruppe  ein bayrisches Blockhaus aus, um den Tag gemütlich enden zu lassen, bevor es am dritten Tag der Tour wieder nach Hause gehen sollte. Auf dem Rückweg führte die Radroute an vier Schlössern vorbei

Die erste Station dieser Tour war das Schloss Nordkirchen, das wegen seiner Pracht auch als ,,Westfälische Versailles“ bezeichnet wird und eines der größten und bedeutendsten Wasserschlösser Nordrhein-Westfalen ist.

Auf dem nächsten Streckenabschnitt in Richtung Herbern führte die Strecke durch eine große Golfanlage, die an das imposante Wasserschloss ,Westerwinkel anschließt, wo die Gruppe ihre Mittagspause verbrachte.

Gestärkt schwangen sich die Radler wieder auf ihre Fahrräder und erreichten zügig das Gestüt „Schloss ,,Itlingen“ bei Ascheberg.

Diese Sehenswürdigkeit zeichnet sich dadurch aus, das es eine Mischung aus Schloss und Burg ist und deshalb auch „barockes Dornröschen-Wasserschloss im Münsterland“ genannt wird.

Vierte und letzte Station der Schlösser-Route war das Wasserschloss ,,Haus Venne“ im Drensteinfurter Ortsteil Mersch. Schließlich fuhren die Vereinsmitglieder über Ahlen, Enniger und Freckenhorst zurück nach Sassenberg und Füchtorf.

Als die Radsportler in einer Gaststätte das Ende ihrer dreitägigen Tour einläuteten, machte die Gruppe der Blick auf die Tachometer stolz: 260 Kilometer hatten die Sassenberger und Füchtorfer insgesamt zurückgelegt - und es wünschte sich wohl kaum jemand, einen Kilometer weniger gefahren zu sein.


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