Sassenberg
Di., 02.03.2010
Weniger ist mehr
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Füchtorf - Einen Besinnungstag veranstalteten die Kolpingsfamilien Sassenberg und Füchtorf am Samstag. Ursula Hüllen, Seelsorgerin des Kolpingwerkes, war im Füchtorfer Immanuelhaus zu Gast. Zusammen mit den Kolping-Mitgliedern machte sie Entspannungsübungen und führte Gespräche über die Bibel. Das Motto des Tages lautete „Weniger ist mehr.“
Ziel des Besinnungstages sei es, dem Alltag zu entfliehen und ihn anschließend bewusster wahrzunehmen. „Jesus hat die Wüste durchschritten“, so Hüllen. „Er hat gelernt das Wesentliche vom Nebensächlichen zu unterscheiden.“ Die Christen begründen seither die Fastenzeit: „Eine Zeit, in der wir zu uns finden. Die Fastenzeit soll eine heilsame Zeit sein.“
Auch die Teilnehmer des Besinnungstages begaben sich in die Wüste - zumindest für ein paar Minuten während einer Fantasiereise. Dafür setzten sich die Teilnehmer im Kreis um den Altar. „Wichtig ist, ganz ruhig zu sein und die Augen zu schließen“, so Hüllen. Dann erzählte die Seelsorgerin eine Geschichte und die Kolping-Mitglieder begaben sich auf die Reise. Anschließend konnte jeder aufschreiben, was er auf seiner Reise erlebt hat.
Auch verschiedene Bibelstellen besprachen die Teilnehmer - darunter die Geschichte Moses und die Geschichte von Hagar und Ismail. „Wir möchten uns besonders bei der evangelischen Gemeinde bedanken, die uns für den Besinnungstag das Immanuelhaus zur Verfügung gestellt hat“, betonte Ludger Hennemann, Vorsitzender der Sassenberger Kolpingfamilie abschließend.
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