Projektwochen in der Kita „Biberburg“
Mo., 06.02.2012
Kleine Indianer vom Stamm der „Biber“
Die „Biberburg“ verwandelt sich in den nächsten Wochen in ein Indianerdorf. Die kleinen Häuptlinge und ihre Erzieherinnen freuen sich auf das Projekt.
Albersloh -
Für die Steppkes der Kita beginnt eine aufregende Zeit. Sie widmen sich in einem vierwöchigen Projekt dem Leben und Wirken der Indianer.
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Die Kultur der Indianer übt auf viele Kinder einen besonderen Reiz aus, meint das Erzieherinnen-Team der „Biberburg“. Für die Steppkes der Kita beginnt daher nun eine aufregende Zeit. Sie widmen sich in einem vierwöchigen Projekt dem Leben und Wirken der Indianer.
Die „Biberburg“ hat sich in ein Indianerdorf verwandelt. Bäume stehen im Gemeinschaftsbereich der Kita. Dort befindet sich auch die „Dorfmitte“, in der die Kinder viel über die Kultur der Ureinwohner Amerikas erfahren und dies in Gesprächen und Spielen auch umsetzen.
Die Naturverbundenheit der Indianer soll dabei genauso thematisiert werden, wie deren soziale Verhaltensregeln. Dabei erfahren die Kinder beispielsweise, dass es in der Sprache der Indianer keine Schimpfwörter gab – seine Meinung konnte man sich trotzdem sagen. Wie man das machen kann, wird in der „Dorfmitte“ besprochen.
„Bei dem Indianerprojekt steht die Förderung der sozialen Kompetenzen im Fokus“, erklärt Erzieherin Brigitte Denker. Aber auch der rücksichtsvolle Umgang mit der Umwelt werde thematisiert. Die Naturverbundenheit der Indianer verhelfe zu vielen anschaulichen Beispielen, ergänzt sie.
Kopfschmuck wird gebastelt, Lieder werden gesungen, Geschichten werden erzählt und Zeichensprache wird gelehrt. Dabei bleibt das Kriegsbeil begraben, und die Friedenspfeife wird erst gar nicht benötigt. Ganz unbefangen wechseln die Kinder in der Karnevalszeit ihren Indianerschmuck auch mal gegen den nicht weniger beliebten Cowboyhut aus.
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