Schach-AG in der Kita „Biberburg“
Mi., 01.02.2012
Konzentriert bis in die Haarspitzen
Der Sendenhorster Schachtrainer Stefan Janz freut sich zu sehen, mit wie viel Freude und Disziplin die fünfjährigen Steppkes bei der Sache sind.
Albersloh -
Dass auch Fünfjährige Kinder Spaß am Schachspielen gewinnen können, wird in der Kindertagesstätte „Biberburg“ deutlich. Dort bietet der Sendenhorster Schachspieler Stefan Janz eine Schach-AG an.
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Hoch konzentriert sitzen die Kinder vor den Schachbrettern und denken über ihren nächsten taktischen Zug nach. Es herrscht ruhige Ausgeglichenheit, was bei einem Aufeinandertreffen von acht Jungen, alle im Alter von etwa fünf Jahren, wohl nicht selbstverständlich ist.
Die Kita „Biberburg“ ermöglicht ihren Kindern eine Schach-AG, die von Stefan Janz geleitet wird. Der lizenzierte Schachtrainer hat vor 30 Jahren den Sendenhorster Schachverein mit gegründet und widmet sich nunmehr seit zehn Jahren der Jugendarbeit im Verein.
Vor fünf Jahren wurde der Spieler von der OGS Sendenhorst angesprochen – eine Schach-AG für Grundschüler wurde ins Leben gerufen. Das kam gut an, und die Grundschulen in Warendorf und Albersloh zogen nach.
Die Begeisterung der jungen Spieler brachte Stefan Janz auf die Idee, auch den örtlichen Kindergärten eine Schach-AG anzubieten. „Ich habe mir überlegt, diesen Sport auch mal den kleinen Kindern vorzustellen“, erklärt der Schachtrainer. Die Kita „Biberburg“ zögerte nicht lange und durfte sich gleich zu Beginn über eine große Nachfrage freuen.
„Ich bin hellauf begeistert von diesen Kindern. Ich hätte nicht gedacht, dass sie schon so weit sind und mit so viel Freude und Disziplin bei der Sache sind“, erklärt Stefan Janz zufrieden.
„Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit Stefan Janz und möchten die AG sehr gerne weiterführen – momentan haben wir mehr Anfragen als Plätze in der AG“, erklären die Leiterinnen der „Biberburg“, Ulla Brinkschulte und Irmela Höfener. Sie sehen neben dem Spaß am Spiel auch viele weitere Vorteile des Schachspiels. Laut einer Studie fördere der Schachsport nicht nur das logische Denken, sondern verbessere gleichzeitig das Wahrnehmungs- und Konzentrationsvermögen.
Den Kindern sind diese erfreulichen Nebenwirkungen des „Königsspiels“ wohl egal. Sie sehen den Spaß am Spiel.
„Schach“ ruft ein Junge begeistert. Sein Gegenüber nimmt’s gelassen. Man kann nicht jedes Mal gewinnen. Auch das begreifen die Kinder schnell, sind nicht gefrustet, sondern freuen sich auf das nächste Spiel.
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