Verpuffung im Schweinestall
Mo., 06.02.2012
Landwirt wird schwer verletzt
Von der Drehleiter aus öffnen die Wehrleute das Dach. Sie suchen nach versteckten Brandnestern. Der schwer verletzte Landwirt wird mit dem Hubschrauber in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.
Sendenhorst -
Bei Arbeiten im Schweinestall ist ein Sendenhorster Landwirt schwer verletzt worden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
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Was genau passiert ist, weiß zunächst niemand. Überall auf dem Hof Elmster Berg 1 sind etwa 50 Feuerwehrleute aktiv, einige von ihnen haben die Atemschutzausrüstung angelegt. Mit zahlreichen Fahrzeugen sind sie aus Sendenhorst, Albersloh und sogar aus Ahlen angerückt. Die Einsatzleitung hat Wehrführer Heinz Linnemann.
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Der schwer verletzte Landwirt wird im Rettungswagen vom Sendenhorster Notarzt behandelt. Auf dem Acker neben dem Hof landet der Rettungshubschrauber, der den Sendenhorster in eine Spezialklinik nach Bochum fliegen wird. 15 Prozent der Körperoberfläche des Mannes sind verbrannt, erklärt Frank Rüdiger für die Feuerwehr. Nachdem die Luft im Stall im wahrsten Sinne des Wortes wieder „rein“ ist, übernimmt die Kripo die Ermittlungen.
Fest steht, dass der Bauer mit einem Hochdruckreiniger im Stall gearbeitet hat, vermutlich, um den Güllekanal zu reinigen. „Dabei ist es zu einer Verpuffung gekommen“, erklärt Rüdiger, zu einer kleinen Explosion also. Möglicherweise war Methangas mit im Spiel. Der Mann sei allein aus dem Stall gelaufen. Offenes Feuer habe es aber wohl nicht gegeben. Trotzdem sind viele Schläuche ausgerollt, zur Sicherheit
Die Wehrleute öffnen von der Drehleiter aus das Dach, um nach möglichen versteckten Brandnestern zu suchen. Sie werden nicht fündig. Nach etwa eineinhalb Stunden können sie die Arbeit beendet. Große materielle Schäden sind außer am Dach nicht entstanden.
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