Weiterführende Montessori-Schule
Mi., 22.02.2012
Auf die Gründer warten große Herausforderungen
Für eine Sekundarschule nach Montessori-Pädagogik in Sendenhorst machen sich Gerd Bröker, Dirk Köhler, Heinz Wenker, Rechtsanwältin Magdalena Schäfer, Michael Kintrup, Martina Lackmann und Karl-Heinz Sommer (v.l.) stark.
Sendenhorst -
Die Herausforderungen für die Gründung einer Sekundarschule nach der Pädagogik von Marie Montessori sind groß. Das wurde in der Informationsveranstaltung mit Rechtsanwältin Magdalena Schäfer deutlich.
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Die Gründung einer Sekundarschule nach der Pädagogik von Maria Montessori stößt nicht nur bei Eltern, sondern auch bei der Verwaltung und der Politik auf Interesse. Vertreter der Fraktionen und der Stadtverwaltung waren ebenso wie die stellvertretende Bürgermeisterin Uschi Puke der Einladung des „Initiativkreises Montessori-Pädagogik Sendenhorst und Albersloh“ zur Informationsveranstaltung in den Räumen der Teigelkampschule gefolgt.
Einleitend skizzierte Michael Kintrup die bisherige Arbeit und Intention des Initiativkreises, um im Verlauf die weiteren Schritte aufzuzeigen, die zur Gründung der neuen Schule nötig sind. Dabei machte er deutlich, dass man eine „offene bürgerliche Gruppe“ sei, die sich über Anregungen und das Mittun vieler Interessierter freue.
Das unterstrich auch Gerd Bröker, der noch einen Schritt weiterging: „Dies ist keine Notgeburt, sondern eine bewusste Entscheidung. Die Motivation ist, aus dieser Schule eine Schule mit Zusatzqualitäten zu machen – statt 100 wollen wir 150 Prozent.“ Dass Verwaltung und Politik den Schulstandort sichern möchten, dessen ist sich Gerd Bröker sicher. Mit starken Partnern sei eine Verwirklichung der Sekundarschule nach Montessori-Pädagogik zeitnah umsetzbar.
Daran, dass der Aufbau einer neuen Schule mit viel Arbeit sowie rechtlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden ist, ließ Michael Kintrup während der Veranstaltung keinen Zweifel. Umso mehr freute er sich, mit Rechtsanwältin Magdalena Schäfer, bekannt als Fachfrau für Ersatz- und Privatschulgründungen, eine qualifizierte Ansprechpartnerin gewonnen zu haben. „Wir haben sehr kompetente Unterstützung, die auch von der Verwaltung und Politik in Anspruch genommen wird“, stellte Kintrup die Fachfrau vor.
Diese machte während ihres Vortrags, der sich mit den formalen, rechtlichen und wirtschaftlichen Details einer Schulgründung auseinandersetzte, keinen Hehl daraus, dass auf den Trägerverein viel Arbeit warte.
Welche weiteren Schritte zu gehen und welche finanziellen Hürden zu nehmen sind, zeigte sie dabei auf. Im Anschluss ihres Vortrags machte sie allerdings deutlich, dass der zeitnahen Gründung einer Sekundarschule nach der gewünschten Montessori-Pädagogik aus ihrer Sicht keine großen Probleme im Wege stünden.
Angesichts dieser Einschätzungen und dem Interesse von Verwaltung und Politik sieht sich der Initiativkreis in seinem Vorhaben bestärkt. Er hofft auf weitere Unterstützung von interessierten Eltern.
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