Sa., 22.06.2013

Ausbau der Windenergie Gegner kündigen Bürgerbegehren an

Es gibt genug Windräder in Sendenhorst, meinen die Gegner eines weiteren Ausbaus der Windenergie. Sie streben ein Bürgerbegehren an.

Es gibt genug Windräder in Sendenhorst, meinen die Gegner eines weiteren Ausbaus der Windenergie. Sie streben ein Bürgerbegehren an. Foto: Josef Thesing

Sendenhorst - 

Die Gegner des weiteren Ausbau der Windenergieanlagen haben bei der Stadt ein Bürgerbegehren angekündigt. Nun müssen sie Unterschriften für ihr Anliegen sammeln.

Von Josef Thesing

Den „Wahltermin“ hat die Stadtverwaltung bereits festgelegt. Aber ansonsten hielt sich Bürgermeister Berthold Streffing im Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstagabend mit weiteren Informationen noch zurück.

Die Gegner des Ausbaus der Windenergie im Südosten der Stadt haben der Stadtverwaltung ein Bürgerbegehren angekündigt – es wäre das erste in Sendenhorst . „Bisher ist das Bürgerbegehren nur angemeldet worden“, erklärte Streffing. Es richte sich gegen den Ratsbeschluss, für den Ausbau der Windenergie einen Teilflächennutzungsplan aufzustellen und Konzentrationszonen auszuweisen. Der Antrag sei insoweit korrekt ausgefüllt. Die Stadt habe bereits eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet, die den – ebenfalls bis Donnerstag nur spärlich informierten – Fraktion in diesen Tagen zugehen solle.

Sollte das Bürgerbegehren bei Einhaltung der Fristen und mit ausreichend Unterschriften tatsächlich gestellt werden, werde sich der Stadtrat in einer Sondersitzung am 15. August damit beschäftigen.

Sollte es schließlich zum Bürgerentscheid kommen, soll dieser am 22. September gemeinsam mit der Bundestagswahl durchgeführt werden. In der nächsten Ratssitzung soll es mehr Informationen geben.

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